Die Geschichte unseres Dorfes

Angezeigt werden 439 wesentliche Geschehnisse und Geschichtsabschnitte im Zeitabschnitt von 1000-1100 bis 2021 zur Geschichte des Dorfes.


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1000-1100: Siedlerströme
Es gibt einen deutschen Siedlerstrom vom Egerland nach Norden, ein anderer aus Nordosten entlang der Saale und Mulde im Elstertal aufwärts. Das Gebiet wird derzeit noch von Sorben bewohnt.
Quellen

Quellen

1000-1100: Siedlerströme


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1000-1100
1100: Steige und Altstraßen
Eine Verbindung zwischen den Herrschaftszentren Eger und Altenburg führte über Landwüst und Neumark (1225 - novum forum). Da diese an Plauen vorbeilief, muss sie älter sein als die Stadt Plauen.
Quellen

Quellen

1100: Steige und Altstraßen


  • Der sächsische Jakobsweg an der Frankenstraße, Siegfried Bayer, 2017
1100
1164: Herrschaft Kloster Waldsassen
Bis in dieses Jahr übte das Kloster Waldsassen die Herrschaft über unsere Gegend aus.
Quellen

Quellen

1164: Herrschaft Kloster Waldsassen


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1164
1200: Das Dorf entsteht
Das Dorf entsteht wahrscheinlich während der ersten großen Landnahme durch einen bayrischen Stamm (Oberbayern) oder Oberpfalz - zu erkennen am rollenden "Zungen-R".
Quellen

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1200: Das Dorf entsteht


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1200
1200- : Siedlungen und Wüstungen
Es entstenen viele neue Siedlungen, die aber oft wegen der schlechten Bodenverhältnisse wieder aufgegeben werden (Wüstungen). Landwüst wurde aber niemals eine Wüstung.
Quellen

Quellen

1200- : Siedlungen und Wüstungen


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1200-
1319: Erste Erwähnung - in Latein
"villa quae lantwste dicitur" - das Dorf, das Landwüst genannt wird, erscheint in einer Urkunde zum Zinseinzug durch den Komtur des deutschen Hauses in Saalfeld, Heinrich von Kürbitz. Meister Heinrich, Schulrektor in Plauen hatte dem Deutschen Orden einen Kredit geschenkt, wofür zu seinen Lebzeiten ein Zins durch (u.a.) Landwüst fällig war.
Quellen

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1319: Erste Erwähnung - in Latein


1319
1322: Landwüst verbleibt im Egerland
Das Egerland wird von Bayern an Böhmen verpfändet, Dürngrün gehört von nun an zu Böhmen.
Quellen

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1322: Landwüst verbleibt im Egerland


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1322
1325: Die Herren von Landwüst
Die adeligen Herren von Landwüst wurden mit Bernhard Hermann von Landwüst 1325 erstmals urkundlich erwähnt.
Quellen

Quellen

1325: Die Herren von Landwüst


1325
1327: Die deutsche Sprache
Die deutsche Sprache setzt sich durch: Die sorbische Sprache, die offenbar im Alltag noch benützt wurde, wird offiziell abgeschafft (in Altenburg, an der Straße, die durch Landwüst führt).
1327
1336: Heuschreckenplage
Erste erwähnte Heuschreckenplage: Die Heuschrecken fallen in Schwärmen ein und fressen alle kahl.
Quellen

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1336: Heuschreckenplage


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1336
1348: Trockengrün existiert noch
Das Dorf, ganz in der Nähe von Landwüst, wird verkauft, verliert später durch Pest die Hälfte der Bevölkerung und wird durch ein Erdbeben total zerstört. Die Überlebenden gehen nach Dürngrün, Ermetsgrün und Wernitzgrün.
Quellen

Quellen

1348: Trockengrün existiert noch


1348
1381: Dürrengrün erstmalig erwähnt
Mit Datum 8. August 1381 wird unser Nachbardorf, mit dem eine gemeinsame Kirchgemeinde bestand, erstmalig erwähnt.
Quellen

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1381: Dürrengrün erstmalig erwähnt
1381
1384: Wehrgeld bei Mord
Man konnte sich freikaufen, wenn man einen Mord begangen hatte. 2,5 Schock waren etwa 450 Pfennige, dafür bekam man derzeit etwa 5 Paar Schuhe, 340 Eier oder etwa 2 Schweine mit Gewicht über 25 Kg.
Quellen

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1384: Wehrgeld bei Mord


1384
1385: Fränkische Feudalherren fallen ...
Fränkische Feudalherren verwüsteten mordend und brandschatzend den Ort.
Quellen

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1385: Fränkische Feudalherren fallen ...


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1385
1386: Leutpriester im Dorf
Benannt wird damit ein Priester, der eine Stelle mit pfarrlichen Rechten (plebes, Pfarrkirche oder Pfründe) tatsächlich besetzte.
Quellen

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1386: Leutpriester im Dorf


1386
1389: Mörder geächtet
Der Wirt von Landwüst lässt den Nickel Trager ächten, der seinen Knecht und Freund umgebracht hat.
Quellen

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1389: Mörder geächtet


  • Die Geschichte des Volkslebens des Vogtlandes in Quellen aus 700 Jahren, Erich Wild, Vogtländischer Heimatverlag Franz Neupert GmbH, Plauen, 1936, S.318
1389
1392: Wintersreuth ist eine Wüstung
Die größte Wallanlage im Vogtland (Altes Schloß) mit Platz für über 250 Soldaten, in der Reste einer Töpferei, einer Schmiedewerkstatt und Lanzenspitzen gefunden wurden, ist verlassen. Wahrscheinlich war sie der erste Herrensitz der Herrn von Brambach.
Quellen

Quellen

1392: Wintersreuth ist eine Wüstung


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1392
1400-1600: Kostenloses Bier
Um Städte herum galt eine Biermeile: Es musste das Bier aus der Stadt ausgeschenkt werden. Wenn dagegen verstoßen wurde, kamen die Bürger, tranken das Bier aus(!) und zerschlugen die Fässer. Es ging also kaum um die Sicherung der Qualität,als mehr darum, Konkurrenten auszuschließen.
Quellen

Quellen

1400-1600: Kostenloses Bier


Erich Wild, Geschichte und Volksleben des Vogtlandes in Quellen aus 700 Jahren, Vogtländischer Heimatverlag Franz Neupert GmbH, 1936, Seite 150
1400-1600
1400-1800: Verbindung zur Oberpfalz
Von alters her bestand eine Verbindung zur Oberpfalz: Nicht nur durch den Dialekt der Dorfbewohner sondern auch eine direkte Straßenverbindung über Wildstein und Eger.
Quellen

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1400-1800: Verbindung zur Oberpfalz


Erich Wild, Geschichte und Volksleben des Vogtlandes in Quellen aus 700 Jahren, Vogtländischer Heimatverlag Franz Neupert GmbH, 1936, Seite 256
1400-1800
1413: Allen geht es gut
Die Adligen verdienen so viel, dass sie reich wurden und viele Güter kaufen konnten. Heinrich von Zcedewicz gehörte z.B. der Großteil von Landwüst und auch weitere große Gebiete und Gehöfte von Raun, Girt, Sohl, Haslau, Oelsnitz. Auch die Dorfbewohner hatten Frieden, keine Mißernten und erträgliche Lehns-Abgaben.
Quellen

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1413: Allen geht es gut


1413
1419-1440: Hussitenkriege
Nach dem Prager Fenstersturz (30. Juli 1419), bei dem das Rathaus gestürmt und Ratsherrn aus dem Fenster geworfen wurden, kam es immer wieder zu Aufständen und Schlachten, auch das Vogtland wurde verwüstet.
Quellen

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1419-1440: Hussitenkriege


1419-1440
1432: Erste Erwähnung der Kirche
Erste urkundliche Erwähnung der Laurentiuskirche Landwüst (zum Bistum Regensburg gehörig), aber bei der Eektrifizierung nach 1900 wurden bemalte Ornamente aus dem 14. Jahrhundert unter dem Putz entdeckt. Namenstag ist St. Laurentius am 10. August, wo immer Jahrmarkt und heute Kirmes stattfinden.
Quellen

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1432: Erste Erwähnung der Kirche


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1432
1447: Erster benannter Pfarrer Hans
Der Pfarrer Hans aus Landwüst bezeugt einen Verkauf einer Herberge in Wohlbach.
Quellen

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1447: Erster benannter Pfarrer Hans


1447
1450: Kirche beraubt
Die Kirche wurde gepucht (wahrscheinlich mit Rammbock geöffnet) und die Glocken weg geführt. Dies erfolgte beim Durchzug des Georg von Podibrad (späterer König von Böhmen), der von Wilhelm dem Tapferen, Herzog von Sachsen, im Rahmen des Sächsischen Bruderkriegs (1445–1451) gegen Kurfürst Friedrich II. den Sanftmütigen zu Hilfe geholt wurde.
Quellen

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1450: Kirche beraubt


1450
1459: Beteiligung am Dombau Regensburg
In einer Aktennotiz aus dem Archiv der Gemeinde wird darauf verwiesen, dass die Landwüster 6 Pfennige zum Dombau von Regensburg beisteuerten. Das war damals etwa der Gegenwert einer halben Gans. Es ist nicht dargelegt, ob die Landwüster Kirchgänger zu arm waren oder nicht spendabel genug.
Quellen

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1459: Beteiligung am Dombau Regensburg


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-171-CC-BY
  • Archiv der Stadt Markneukirchen
1459
1460: Erste Erwähnung einer Herberge
Erste Quelle, in der eine Herberge in Landwüst erwähnt wird. Könnte es sich bereits um das "Schwarze Roß" handeln?
Quellen

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1460: Erste Erwähnung einer Herberge
1460
1464: Schankwirt im Dorf
Benannt wird ein Kretschmar (Wort stammt aus der tschechischen oder sorbischen Sparche), ein Schankwirt, der selbst braute.
Quellen

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1464: Schankwirt im Dorf


Verein für Vogtländische Geschichte und Altertumskunde, Plauen i. V. Regesten zur Orts- und Familiengeschichte des Vogtlandes I.Band, 1350-1485 Druck und Kommissionsverlag von F. E. Neupert 1893 Seite 158
1464
1475: Harte Zeiten
Schon wieder eine Heuschreckenplage, Schönlind ist eine Wüstung, Landwüst kann dort Holz einschlagen
Quellen

Quellen

1475: Harte Zeiten
1475
1477-1478: Burggrafenfehde
Nachdem die Reußen durch die Wettiner aus Plauen vertrieben worden sind, schädigten sie nun von ihren böhmischen Besitzungen aus das Vogtland. Soldaten zimmerten einen "Schrank" um die Landwüster Kirche, für Hofleute und Fußknechte - die Kirche war war also auch Wehrkirche, in der auch Rüstungen, Spieße und Hakenbüchsen aufbewahrt wurden
Quellen

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1477-1478: Burggrafenfehde


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1477-1478
1479: Holz aus der Wüstung Schönlind
Da Schönlind nicht bewohnt war (Wüstung), hatten Adorf, Markneukirchen und auch Landwüst das Recht, dort Holz zu schlagen.
Quellen

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1479: Holz aus der Wüstung Schönlind


1479
1490: Katherina von Ruprecht schwanger
Katherina, die Tochter von Lorenz Dolbeczel zu Landwüst, hat sich im Schwängerungsstreit mit Hans Ruprecht zu Watzkenreuth geeinigt.
Quellen

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1490: Katherina von Ruprecht schwanger


1490
1497: Messeprivilegien für Leipzig
König Maximilian erteilt neue Privilegien für die verschiedenen Märkte Leipzigs, in deren Folge Handel und Verkehr zunehmen. Da Landwüst an der bedeutenden Handels- und Heeresstraße Leipzig-Altenburg-Eger liegt, profitiert das Dorf davon.
Quellen

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1497: Messeprivilegien für Leipzig


1497
1520: Pfarrer Johannes Adler
... beginnt seine Tätigkeit in Landwüst.
Quellen

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1520: Pfarrer Johannes Adler


  • Regesten zur Geschichte des Vogtlandes, im 14.-17. Jahrhundert Erich Wild Plauen 1929, Seite 72
1520
1521: Thomas Müntzer in Landwüst?
Thomas Müntzer predigte in der Marienkirche in Zwickau.Im Lauf des Jahres bekam er Schwierigkeiten mit dem Orden der Franziskaner. Als ihn zusätzlich der Stadtrat von Zwickau des Aufruhrs verdächtigte, floh er am 17.04.1521 über Zwickau, Elsterberg und Eger nach Prag. Er ist also wohl über die von Elsterberg und Adorf führende Straße durch Landwüst gekommen!
Quellen

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1521: Thomas Müntzer in Landwüst?


1521
1523: Landwüst wurde evangelisch
Im Jahr 1528 wurde Landwüst von Regensburg durch die Einführung des Luthertums unabhängig.
Quellen

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1523: Landwüst wurde evangelisch


1523
1525: Zentrum der Aufstände
Hier versammelten sich die bewaffneten Bauern aus dem südlichen Landgerichtsbezirk Adorf, die sich Christliche Brüder nannten. Vom Landwüster Lager aus suchten sie beim Egerer Rat um die Erlaubnis nach, in der Stadt Lebensmittel einkaufen zu dürfen. Hatte Müntzer die Landwüster inspiriert?
Quellen

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1525: Zentrum der Aufstände


1525
1529: Kirchenvisitation
Der Landwüster Pfarrer Melchior Wild bekam die Note 4: unbrauchbar, nicht gelehrt, nicht geschickt, unbericht befunden, ein arger Papist (Papstanhänger – als Schimpfwort benützt) und wurde in späteren Kirchenvisitationen auch nicht mehr benannt – also offenbar sofort entlassen.
Quellen

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1529: Kirchenvisitation


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1529
1529: Dreifachmord im Dorf
Ein Beistand (Teidinger) des Angeklagten Sebald Thoss trägt vor dem Hals-Gericht zu Oelsnitz vor, dass er 12,5 Groschen in Sachen der Gemeinde, die vom Steuereintreiber (Schosser) ...
Quellen

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1529: Dreifachmord im Dorf


  • Die Geschichte des Volkslebens des Vogtlandes in Quellen aus 700 Jahren, Erich Wild, Vogtländischer Heimatverlag Franz Neupert GmbH, Plauen, 1936, S.322
1529
1530: Pfarrer Johann Reichardt
...tritt seinen Dienst an (auch Regehardt genannt). Er wird 1533 nicht fast geschickt befunden, deshalben erstlich zur Besserung verwarnt.
Quellen

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1530: Pfarrer Johann Reichardt


1530
1533: Drachen am Himmel
Fliegende Drachen mit Flügeln, Krone und Rüssel wurden am Himmel über dem Vogtland gesehen.
Quellen

Quellen

1533: Drachen am Himmel
1533
1533: Kaplan für Erlbach
Erlbach bekommt einen Kaplan bewilligt, der dem Landwüster Pfarrer unterstellt ist, weil die Ortschaften fern (ferr) sind.
Quellen

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1533: Kaplan für Erlbach


1533
1538: Große Teuerung
Das Scheffel Getriede verteuerte sich im Vogtland auf das 4-fache!
Quellen

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1538: Große Teuerung


1538
1541: Pfarrer Veit Hosenloch
Der Pfarrer mit dem ungewöhnlichen Namen, geboren in Adorf, Büttner in Schlackenwalde bzw. Schlaggenwalde, Diakon in Wittenberg und Elsterberg, beginnt seine Tätigkeit in Landwüst. Er wurde am 6. Juli 1539 von Luther ordiniert (als Pfarrer ins Amt eingesetzt)..
Quellen

Quellen

1541: Pfarrer Veit Hosenloch


1541
1542: Die erste Schule
Einer Aktennotiz ist zu entnehmen: "Haben auch in diesem dorff ein pfarr und schullhauss gehefft von meine genedigsten und genedigen herren zu leihen"
Quellen

Quellen

1542: Die erste Schule


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1542
1543: Modernste Bewaffnung
Die Landwüster waren mit den den für die damalige Zeit modernsten Waffen - Hakenbüchsen gut ausgestattet - wahrscheinlich war das an der Herresstraße auch notwendig. Der Kirchturm diente als Wehrturm.
Quellen

Quellen

1543: Modernste Bewaffnung


  • Die Geschichte des Volkslebens des Vogtlandes in Quellen aus 700 Jahren, Erich Wild, Vogtländischer Heimatverlag Franz Neupert GmbH, Plauen, 1936, S.440-441
1543
1545: Schmalkhaldischer Krieg 1546-1547
Im Rahmen der Vorbereitungen wurden die Bauern in den Gebrauch der Schußwaffen eingewiesen, es wurden die Schanzen bei Landwüst und Schönlind gebaut. In den folgenden Kämpfen wurden Markneukirchen, Erlbach und Mühlhausen völlig niedergebrannt.
Quellen

Quellen

1545: Schmalkhaldischer Krieg 1546-1547


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-173-CC-BY
1545
1546: Husaren ziehen durch
Ungarische Truppen ziehen von Eger nach Markneukirchen und Adorf: Der kürzeste Weg zu dieser Zeit war durch Landwüst.
Quellen

Quellen

1546: Husaren ziehen durch
1546
1547: Und wieder eine Heuschreckenplage
Quellen

Quellen

1547: Und wieder eine Heuschreckenplage


  • Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
1547
1550: Schwesterkirche Maria Kulm
Bis zur Reformation waren die Kirche Landwüst, die Kapelle auf dem Hohen Stein und die Kirche in Maria Kulm eng verbunden. Alle befinden sich in Sichtverbindung. Wahrscheinlich war dies zur gegenseitigen Warnung in kriegerischen Zeiten wichtig. Vielleicht steht auch deswegen unsere Kirche am Dorfende auf dem Berg?
Quellen

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1550: Schwesterkirche Maria Kulm


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-174-CC-BY
1550
1561: Pfarrer Adam Wohlfahrt
(eventuell auch Wolffhart) wurde in Oelsnitz geboren, studierte 1550 an der Alma Mater Lipsiensis in Leipzig, war dann 1559 Diakon in Brambach und kam dann nach Landwüst.
Quellen

Quellen

1561: Pfarrer Adam Wohlfahrt
1561
1566: Bärenjagd
In unseren Wäldern muss es viele Bären gegeben haben: Viele Orte hatten das Recht, nach Belieben Bären zu jagen.
Quellen

Quellen

1566: Bärenjagd
1566
1580: Königliche Schulordnung
Die Schulordnung führte die Schulpflicht für Knaben und Mädchen und erforderte, dass die Lehrer selbst schreiben und lesen können!
1580
1580: Pfarrer Christoph Hein
(auch Hayn, Heun, Heyn) wurde in Weida geboren und war dann ab 1580 Pfarrer in Landwüst.
Quellen

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1580: Pfarrer Christoph Hein
1580
1588: Fenster kaputt
Der Pfarrer muss 4 Groschen für den Ersatz von zwei Fensterscheiben bezahlen, die in einem Unwetter zerstört wurden.
Quellen

Quellen

1588: Fenster kaputt


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1588
1600: Älteste Karte
Bereits 1600 erscheint eine Karte, in die Landwüst (unter dem Namen Landtwicht) eingetragen ist. Das Dorf liegt kurz unterhalb eines Berggipfels, wobei die Lage in Beziehung zu den Ortschaften Raun und Gert (Gürth) nicht ganz stimmt.
Quellen

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1600: Älteste Karte


1600
1609: Pfarrer Wolfgang Büttner
wurde 1570 in Auma (bei Zeulenroda) geboren, war ab 1609 Pfarrer in Landwüst und verstarb am 20. Dezember 1631.
Quellen

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1609: Pfarrer Wolfgang Büttner
1609
1618: Der 30igjährige Krieg beginnt
Als Religionskrieg begonnen, zwischen Kaiser und Katholischer Liga einerseits und Protestantischer Union andererseits, verursachte Hungersnöte und Seuchen, verwüstete und entvölkerte ganze Landstriche. In Teilen Süddeutschlands überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung, Landwüst wird mehrfach von schwedischen Soldaten überfallen.
Quellen

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1618: Der 30igjährige Krieg beginnt
1618
1631: Der Krieg kommt ins Dorf
Bis 1631 wurden die Landwüster nur von durchziehenden Soldaten, Landstreichern und zahlreichen böhmischen Protestanten, die Schutz im Vogtland suchten, informiert. Nun besetzten Sächsische Defensioner das Egerland und drangen bis Prag vor. So zeichneten sich bei einem Ausfall aus Eger am 20. Dezember 1631 Paul Pickel aus Landwüst, Müller Adam Höfer aus Schönlind und Hans Leucht aus Raun durch Tapferkeit aus.
Quellen

Quellen

1631: Der Krieg kommt ins Dorf


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1631
1631: Strategische Bedeutung der Straße
Die Straße durch das Dorf war zwar 1631 von schlechter Beschaffenheit, aber strategisch von Bedeutung. Die Landhöhe bei Landwüst hieß Landbüste. Entstehung der Schwedenschanze durch durchziehende Truppen.
Quellen

Quellen

1631: Strategische Bedeutung der Straße


1631
1632: Die Holk'schen Reiter
Wallensteins General Holk bekam den Befehl, zu einem Verheerungszug gegen Sachsen: "Eine Diversion zu machen, das Land mit Plündern, Brennen, Vieh-Wegtreiben und sonsten zu ruinieren" und dadurch den sächsischen Kurfürsten zum Kriegseintritt zu zwingen.
Quellen

Quellen

1632: Die Holk'schen Reiter


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1632
1632: Sächsische Truppen hilflos
Die Sächsischen Defensioner sollten den mauerumwehrten Städten des Vogtlandes als Schutz dienen, die Moral war aber schlecht. Die Zeit der Besetzung von Eger galt dort als Sachsennot, Fahnenflucht war an der Tagesordnung: Von den 180 Mann, die Adorf verteidigen sollten, sind 161 geflohen.
Quellen

Quellen

1632: Sächsische Truppen hilflos


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1632
1632: Pfarrer Paul Tümmler
war der Landwüster Pfarrer während des gesamten 30jährigen Krieges. Er wurde 1583 in Oelsnitz geboren, studierte ab 1603 an der Alma Mater Lipsiensis in Leipzig, wurde dann ab 1618 Diakon in Brambach und war von 1632 bis zu seinem Tode 1664 Pfarrer in Landwüst.
Quellen

Quellen

1632: Pfarrer Paul Tümmler
1632
1633: Altarpult beschriftet
Der Pfarrer beschriftet das Altarpult mit seinem Namen.
Quellen

Quellen

1633: Altarpult beschriftet


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1633
1633: Holk wütet
General Holk wütet als Vertreter Wallensteins mit brutaler Gewalt
1633
1633: Die Pest im Dorf
Nicht nur Krieg, sondern dazu auch noch eine Seuche. Es gab entsetzliche Zustände in unserem Dorf, wie auch in anderen Orten des Vogtlandes. Hier wird von konkreten Fällen berichtet.
Quellen

Quellen

1633: Die Pest im Dorf


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Archiv Stadt Markneukirchen
  • Erich Wild: Geschichte und Volksleben des Vogtlandes : in Quellen aus 700 Jahren, Plauen : Neupert, 1936
1633
1648: Unser Altar in Graßlitz
Da eine Mauer erneuert werden musste, wurde offenbar der Altar in der Zwischenzeit nach Graslitz geschafft.
Quellen

Quellen

1648: Unser Altar in Graßlitz


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1648
1648: Ende 30igjähriger Krieg
5-8 Mio Tote mit 40% Bevölkerungsverlust sind das Ergebnis. Es stellte sich heraus: Keiner konnte siegen, also wurde allen alles vergeben, es gibt keine gegenseitigen Forderungen In der Bevölkerung herrscht Kriegsmüdigkeit.
1648
1650: Flucht nach Landwüst
Andreas Franke flieht mit Vieh und Getreide vor der Verfolgung wegen Schulden von Dürngrün nach Landwüst, wird aber letztlich festgenommen.
Quellen

Quellen

1650: Flucht nach Landwüst


1650
1658: Geigenbauer in Landwüst
Meister Hans Schönfelder, Graslitzer Exulant und Vorfahre des bedeutendsten Markneukirchner Geigenmachers des 18. und 19. Jahrhunderts Johann Georg Schönfelder, wird im Taufregister von Landwüst benannt. Das ist die erste Erwähnung des Musikinstrumentenbaues im oberen Vogtland.
Quellen

Quellen

1658: Geigenbauer in Landwüst


1658
1664: Pfarrhaus gebaut
Es wurde ein Pfarrhaus aus Holz gebaut, gegenüber den heutige Schuppen und Stallgebäuden, es wurde dann 1825 repariert und 1858 abgerissen.
Quellen

Quellen

1664: Pfarrhaus gebaut


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1664
1664: Pfarrer Nikolaus Zöphel
wurde 1627 in Markneukirchen geboren, studierte 1649 an der Alma Mater Lipsiensis in Leipzig und wurde 1664 Pfarrer in Landwüst. Bereits ein Jahr später verstarb er mit nur 38 Jahren (1665).
Quellen

Quellen

1664: Pfarrer Nikolaus Zöphel
1664
1665: Pfarrer Johann Caspar Engelschall
wurde am 05. Juli 1638 in Oelsnitz geboren, besuchte 1653 die Fürstenschule in Schulpforta, ab 1659 die Universität Jena und wurde ab 1665 Pfarrer in Landwüst. Ab 1673 wurde er Superintendent in Oelsnitz und bestimmte auch so weiterhin vieles in Landwüst.
Quellen

Quellen

1665: Pfarrer Johann Caspar Engelschall
1665
1666: Wegen Vorfahren belohnt
Unser Pfarrer Gottfried Triller erhielt 1666 vom Kurfürsten von Sachsen (Johann Georg II) 600 Gulden - also Goldstücke - verehrt, als Dank für die 200 Jahre (1455) zurückliegenden Taten seines Vorfahren, des Köhlers Triller, der beim Altenburger Prinzenraub die zwei Prinzen rettete, die später wiederum Thüringen und Sachsen gründeten.
Quellen

Quellen

1666: Wegen Vorfahren belohnt


1666
1667: Grenz- und Wegemarkierung
Der Churfürstl. Sächs. Oberförster Georg Wolf von Mangold zu Schöneck rief seine Unterförster und Fußknechte zusammen. Sie mussten mit Farbtopf, Pinsel und Schnitzmesser bewaffnet die Grenz- und Wegezeichen an starke Fichten anbringen.
Quellen

Quellen

1667: Grenz- und Wegemarkierung


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1667
1673: Pfarrer hat Durst
Vielleicht war es Durst. Auf jeden Fall rechnete der Pfarrer in diesem Jahr zwei Kannen Bier ab. Ungwöhnlich!
Quellen

Quellen

1673: Pfarrer hat Durst


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1673
1673: Kurfürst umgeht das Dorf
Als der Kurfürst Geoerg II nach Eger zum Kaiser Leopold, der dort eine Truppenmusterung durchführte, über die an Landwüst vorbeiführende neue Straße ritt, übernachtete er dabei in Brambach. Dort waren 425 Pferde untergestellt, einige auch in Landwüst, Raun, Gürth.
Quellen

Quellen

1673: Kurfürst umgeht das Dorf


Kolbe, Benno, Raun, das Dorf der Holzbauweise im oberen Vogtland, 2003, Seite 20
1673
1673: Pfarrer Gottfried Triller
wurde als Nachkomme des Köhlers Triller (Altenburger Prinzenraub) 1643 in Chrimmitschau geboren, besuchte 1666 die Alma Mater Lipsiensis in Leipzig, war ab 1673 Pfarrer in Landwüst mit Erlbach (wahrscheinlich schon vorher in Landwüst) und ab 1684 als Pfarrer in Adorf berufen, verstarb aber kurz vor dem Anzuge am 16. November 1684. Grabsteine seiner Kinder sind in Landwüst erhalten, siehe auch 1666.
Quellen

Quellen

1673: Pfarrer Gottfried Triller


1673
1677: Markierungszeichen an der Straße
Alle bedeutenden Straßen hatte ein spezielles Zeichen, dass durch die Sächsische Grenzkomission festgelegt wurde, auch die Straße von Adorf nach Wildstein über Landwüst.
Quellen

Quellen

1677: Markierungszeichen an der Straße


1677
1680: Reparatur Kirchturm
Der alte Kirchturm wird repariert. Er ist zu dieser Zeit noch rund und hat eine Spitze.
Quellen

Quellen

1680: Reparatur Kirchturm


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1680
1680: Komet mit Schweif am Himmel
Zu Weihnachtszeit und Jahreswechsel war ein Komet zu sehen, dessen Schweif fast über das halbe Firmament reichte, was als Zeichen des nahenden Weltuntergangs oder als Mahnung Gottes angesehen wurde. In den Kirchen wurden Bußgottesdienste abgehalten. Georg Samuel Dörffel, Geistlicher in Plauen, warf zuerst die Frage auf, ob die Bahnen nicht Parabeln mit der Sonne im Brennpunkt seien.
Quellen

Quellen

1680: Komet mit Schweif am Himmel


1680
1683: 3 Glocken im Turm
Da drei Seile für die Glocken gekauft wurden, müssen vermutlich 3 Glocken vorhanden gewesen sein.
Quellen

Quellen

1683: 3 Glocken im Turm


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1683
1685: Pfarrer Johann Poßner
Am 02. September 1653 in Oelsnitz geboren, besuchte er 1669 die Fürstenschule Schulpforta und wurde ab 1685 Pfarrer in Landwüst. Er musste den Hungerwinter 1686 durchstehen und erwähnte als erster den Kartoffelanbau im Dorf.
Quellen

Quellen

1685: Pfarrer Johann Poßner
1685
1686: Hungerwinter - tote Kinder
Pfarrer Poßner, der für Landwüst und Erlbach zuständig ist, muß allein 47 Kinder beerdigen.
Quellen

Quellen

1686: Hungerwinter - tote Kinder


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
  • Freie Presse Artikel vom 27.04.1994
1686
1687: Biebel aus Leipzig
Ein Trinkgeld gab es für Michael Gottesmann für das Mitbringen einer wertvollen Biebel aus Leipzig.
Quellen

Quellen

1687: Biebel aus Leipzig


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1687
1687: Wirtsberg bewaldet?
Vier königlich sächsische Grenzaufseher wohnen im Dorf. Festgestellt wird, dass die Aussicht vom Wirtsberg nur beschränkt ist, die Sicht nach Böhmen aber freier ist.
Quellen

Quellen

1687: Wirtsberg bewaldet?


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1687
1688: Exulant unterstützt
Die Landwüster Kirche unterstützte aus Böhmen vertriebene Protestanten.
Quellen

Quellen

1688: Exulant unterstützt


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
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1688
1692: Kriegsopfer geholfen
Einer Familie wird geholfen, die unter den Folgen des Krieges mit den Türken leiden.
Quellen

Quellen

1692: Kriegsopfer geholfen


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1692
1693: Heuschrecken in Massen
Riesige Heuschreckenschwärme zogen über ganz Europa, auch in Markneukirchen sorgten sie für Schäden.
Quellen

Quellen

1693: Heuschrecken in Massen


1693
1694: Beschwerden über Pfarrer Poßner
Bürger beschweren sich über Pfarrer Poßner wegen übermäßigem Reißen und Pichen (Pech=Baumharz) der Pfarrhölzer seit 1691, es folgt ein mehrere Jahre dauerndes Hin und Her mit Unterlagen in der Moritzburg. Er muss ein sehr gelehrter Mann gewesen sein, hat in schöner Handschrift in altgriechischer Sprache und in griechischen Buchstaben Briefe an seinen Amtsbruder in Graslitz geschrieben.
Quellen

Quellen

1694: Beschwerden über Pfarrer Poßner


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1694
1695: Erste Erwähnung von ...
Der Pfarrer erwähnt in seinen Briefen erstmalig den Kartoffelanbau, wahrscheinlich gibt es ihn aber schon 5...10 Jahre früher. Erst 1740 (45 Jahre später!) werden durch den alten Fritz Kartoffeln flächendeckend als Nahrungsmittel eingeführt.
Quellen

Quellen

1695: Erste Erwähnung von ...


1695
1697: Erste Fahrpost durch das Dorf
Erste wöchentlich verkehrende Fahrpost auf unserer Straße auf der Strecke durch Adorf nach Eger. Erst 1686 wurde die erste bayerische Postkutschenlinie zwischen Nürnberg und Hof in Betrieb genommen.
Quellen

Quellen

1697: Erste Fahrpost durch das Dorf


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1697
1698: Landesgemeinde weg von Landwüst
Die Landesgemeinde, die bisher zur Kirchgemeinde von Landwüst gehörte, wechselt (wegen der geringeren Entfernung) gegen den Willen des Landwüster Pfarrers nach Klingenthal, ausgelöst vom Fußknecht Weller, der dort ein Haus baute.
Quellen

Quellen

1698: Landesgemeinde weg von Landwüst


  • Die Landsgemeinde, Entstehung des Waldweilers von Studienrat G. Kühnel, Zwickau, Druck: G. Bergmann Klingenthal
1698
1700: Kirmes mit Jauchzen und Geschrei
Es muß was los gewesen sein! Und der Pfarrer hat gotteslästerliche Sprüche angezeigt.
Quellen

Quellen

1700: Kirmes mit Jauchzen und Geschrei


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1700
1700: Toller Brauch - etwas brutal
Seit etwa 1500 wurden bei jährlichen Flurumgängen Gemarkungen und auch nicht schriftlich festgehaltene Grenzen überprüft. Damit sich die Nachkommen die Grenzverläufe an wichtigen Stellen besser merkten, wurde dem Erinnern mit Haarraufen und Maulschellen nachgeholfen. Funktioniert hat das bestimmt!
Quellen

Quellen

1700: Toller Brauch - etwas brutal


Erich Wild, Geschichte und Volksleben des Vogtlandes in Quellen aus 700 Jahren, Vogtländischer Heimatverlag Franz Neupert GmbH, 1936, Seite 30
1700
1701: Ein Erdbebenschwarm
Ein intensiver und über mehrere Wochen andauernder Erdbebenschwarm erschütterte das Vogtland im Frühjahr 1701. Mehrere dieser Erdbeben werden (aus heutiger Sicht) auf über Magnitude 4 geschätzt.
Quellen

Quellen

1701: Ein Erdbebenschwarm


1701
1705: Der blinde Schulmeister
Der Schuldienst wurde fast nirgends materiell unterstützt, Er war in der Regel dem Küster als Nebensache aufgebürdet. Manche der Küster, meist ohne Bildung, konnten weder lesen noch schreiben, ja der Schulmeister in Landwüst war blind und vermochte nur das zu singen, was er auswendig konnte.
Quellen

Quellen

1705: Der blinde Schulmeister


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1705
1709: Pfarrer kann griechisch
Der Landwüster Pfarrer schreibt seinem Kollegen in Graslitz (Kraslice) einen Brief - in altgriechisch und griechischen Buchstaben.
Quellen

Quellen

1709: Pfarrer kann griechisch


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1709
1715: Sturm deckt Pfarrhausdach ab
Ein grausamer Sturmwind hat vom 13. zu. 14. Februar das halbe Dach des Pfarr- und Schulhausese abgedeckt und im Anger (Teich) zersteut.
Quellen

Quellen

1715: Sturm deckt Pfarrhausdach ab


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1715
1715: Bergrat übernachtet in Landwüst
Der Dresdener Bergrat Tittmann, der die Mineralquellen im Vogtland untersuchen soll, reist von Dresden nach Brambach und übernachtet dabei in Landwüst.
Quellen

Quellen

1715: Bergrat übernachtet in Landwüst


1715
1716: Die Kirche wird ausgeraubt
Durch ein Fenster beim Altar wird eingebrochen und Inventar mitgenommen, auch ein Kelch aus Silber, der innen und außen vergoldet war.
Quellen

Quellen

1716: Die Kirche wird ausgeraubt


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1716
1718: Ein neuer Kelch wird gestiftet
Der Zeitpunkt lässt erahnen, dass der 1716 gestohlene Kelch ersetz wurde.
Quellen

Quellen

1718: Ein neuer Kelch wird gestiftet


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1718
1720: Der Haarbach bekommt Perlen
Im Bach durch Schönlind werden Flußperlmuscheln angesiedelt.
Quellen

Quellen

1720: Der Haarbach bekommt Perlen
1720
1722: Große Glocke gegossen
Herr Johann Fischer aus Oelsnitz gießt unter Verwendung der alten, zerbrochenen Glocke eine neue. Ein sehr umfassender Vertrag inklusive Installation und Erprobung hat überdauert. Könnte es sein, dass der Glockengießer seien Tätigkeiten vor Ort oberhalb der Kirche ausführte und der Platz deshalb noch heute "Fischers Plätzl" heißt?
Quellen

Quellen

1722: Große Glocke gegossen


  • Archiv der Stadt Markneukirchen
1722
1723: Pfarrer Johann Friedrich ...
Er wurde am 25. Juli 1679 in Plauen geboren, besuchte 1695 die Stiftsschule Zeitz, danach 1696 die Alma Mater Lipsiensis in Leipzig und 1700 die Universität Wittenberg. Ab 1723 war er Pfarrer in Landwüst. Er erblindete an Schwarzem Star, lebte aber 1756 zum Kirchenumbau noch (Info aus der Kapsel des Turmes).
Quellen

Quellen

1723: Pfarrer Johann Friedrich ...
1723
1724: Neuer Taufstein
Ein neuer Taufstein und ein zugehöriger Taufengel als Spende des Hammermeisters vom Rauner Hammer werden aufgestellt.
Quellen

Quellen

1724: Neuer Taufstein


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1724
1725: Meilenstein in Landwüst errichtet
Adam Friedrich Zürner aus Marieney, königlicher Hofkarthograph, war 1725, im Rahmen der Vermessung der sächsischen Poststraßen in Markneukirchen und errichtete in Landwüst einen Viertel-Meilen-Stein an der Straße Adorf-Schönlind-Rohrbach-Fleißen-Wildstein-Eger, eine weitere Säule muss bei der Schwedenschanze gestanden haben.
Quellen

Quellen

1725: Meilenstein in Landwüst errichtet


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen, Euregio Egrensis
1725
1726: Fahrzeit von Adorf nach Eger
Von Adorf benötigte man auf der Poststraße 2 Stunden nach Landwüst, 8 Stunden über Wildstein nach Eger und 36 Stunden nach Regensburg.
Quellen

Quellen

1726: Fahrzeit von Adorf nach Eger


1726
1727: Neue Orgel angeschafft
Die neue Orgel des Orgelbaumeister Adam Heinrich Gruber aus Adorf wird von nun an in Ratenzahlung bezahlt. Die erste Rate betrug 7, in der Summe waren es nicht einmal 50 Florentiner.
Quellen

Quellen

1727: Neue Orgel angeschafft


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1727
1728: Wernitzgrüner in der Kirche
Wernitzgrüner bezahlen ihre Kirchenstühle in den Jahren 1682, 1728 und 1729 - nutzen also die Landwüster Kirche.
Quellen

Quellen

1728: Wernitzgrüner in der Kirche


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
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1728
1728: Eine neue Schule wird gebaut
Die neue Schule wird mit Unterstützung der Bevölkerung gebaut. Auch die Erlbacher mussten mitmachen! Das Holz kam aus dem Landwüster Pfarrholz.
Quellen

Quellen

1728: Eine neue Schule wird gebaut


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1728
1735: Altar von Johann Simon Zeitler
Der barocke Altar wurde von Johann Simon Zeitler geschnitzt. Dieser Künstler aus Grün bei Gürth, der auch den Taufstein von Roßbach und die Altäre von Unterwürschnitz, Kloschwitz, Marieney sowie auch ehemals Bad Elster und Asch (welche abgebrannt sind) schuf, lebte von 1704 bis 1765. Sein ...
Quellen

Quellen

1735: Altar von Johann Simon Zeitler


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-458-CC-BY-NC
  • Raun, Das Dorf der Holzbauweise im oberen Vogtland, Benno Kolbe, Seite 163
1735
1737: Südlich von Schönberg und Raun
In der Karte als Landtwicht bezeichnet liegt das Dorf südlich von Schönberg und Raun. Offenbar wurde die Karte von 1600 abgezeichnet und mit weiteren Fehlern versehen.
Quellen

Quellen

1737: Südlich von Schönberg und Raun


1737
1742: Markneukirchner bedrohen Perlen
Die Perlen im Schönlinder Bach sind laut dem Königlichen Perlensucher Johann Chistoph Schmirler von fischenden Markneukirchnern sehr bedroht.
Quellen

Quellen

1742: Markneukirchner bedrohen Perlen


1742
1742: Pfarrer Johann Gabriel Hartenstein
Er wurde als Sohn des Pfarrers Johann Friedrich Hartenstein am 22. September 1707 in Landwüst geboren und besuchte 1727 Alma Mater Lipsiensis in Leipzig. Er war nachgewiesener Maßen 1742 (erwähnt auch 1757) Pfarrer in Landwüst und verstarb 1784.
Quellen

Quellen

1742: Pfarrer Johann Gabriel Hartenstein
1742
1745: Steiler Berg
Für eine Kontrolle der Kirchenrechnungen kommen 4 Personen aus Oelsnitz und brauchen bergauf 4 Pferde, bergab reichen zwei.
Quellen

Quellen

1745: Steiler Berg


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
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1745
1750: Das wunderthätige Marienbild
In der Quelle von 1850 wird dargestellt, dass noch 1750 ein wundertätiges Marienbild vorhanden war. Dass würde dazu passen, dass Landwüst ein Wallfahrtsort war. Wallfahrtskirchen hatten immer irgendwelche Reliquien - oder wundertätige Bilder. Das Bild war vielleicht infolge der Reformation oder aus Angst vor Raub versteckt.
Quellen

Quellen

1750: Das wunderthätige Marienbild


1750
1754: Landwüst ist Markt-Flecken
Erste Erwähnung von Landwüst als Marktflecken. Am Sonntag, an dem Sankt Laurentius (10. August) mitgefeiert wird, wird ein Jahrmarkt gehalten.
Quellen

Quellen

1754: Landwüst ist Markt-Flecken


Info: Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen Bild: Sichere Nachrichten von Brandenburg-Culmbach oder dem Fürstenthume Nürnberg, Paul Daniel Longonius, Dritter Theil, 1754, digitalisiert von Google
1754
1756: Großer Umbau der Kirche
Der nun eckige, neue Kirchturm, der auf die andere Seite verlegt wurde, kostete 786 Taler. Eine entsprechende Urkunde wurde im Jahr 1900 gefunden, als der Turmkopf abgenommen wurde. In Landwüst wohnen 326 Personen (anderwärts herstammendes Gesinde nicht eingerechnet).
Quellen

Quellen

1756: Großer Umbau der Kirche


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen, Archiv der Kirche
1756
1758: Kämpfe bei Landwüst
Im Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) fanden auch Kämpfe bei Landwist (so geschrieben) statt, wie in der Münchner Zeitung berichtet wurde.
Quellen

Quellen

1758: Kämpfe bei Landwüst


1758
1762: Kirche beleuchtet
Anlässlich der Durchreise Ihrer Königl. Hoheit, des Chur-Prinzen (Friedrich Christian mit Familie zurück aus dem Münchner Exil - wegen wegen der preußischen Besetzung Sachsens) Anfang des Jahres, wurde der Tum der Kirche, in der selbst polnische Barone vor ihrem Altar den Bund fürs Leben schlossen, mit Kerzen beleuchtet, für die man 3 g.s 9 Pf. ausgab (war immerhin ein Essen für etwa 3 Personen wert).
Quellen

Quellen

1762: Kirche beleuchtet


1762
1765: Die Kirche spielt Lotto
Zur Verbesserung der Finanzen spielt die Landwüster Kirche in verschiedenen Lotterien mit. Dem Einsatz von ca. 1440 Pf. steht ein Gewinn von ca. 1100 Pf gegenüber (umgerechnet)
Quellen

Quellen

1765: Die Kirche spielt Lotto


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1765
1771: Große Hungersnot
Durch Überschwemmungen und naß-kaltes Wetter gab es eine Mißernte. Die Böhmische Regierung verbot daraufhin, Getreide auszuführen. Vor Hunger wurden die bereits gelegten Kartoffen wieder ausgegraben, es wurden Rinde und Gras gegessen.
Quellen

Quellen

1771: Große Hungersnot


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1771
1772: Pfarrer Rudolf Karl Christoph ...
Er wurde am 30. Januar 1834 in Oelzschau geboren, besuchte 1848 die Thomasschule Leipzig und 1854 die Universität Erlangen und wurde zuerst 1867 Diakon in Rötha, dann 1872 Pfarrer in Landwüst, danach 1888 Pfarrer in Ablaß. Er wurde am 01. Oktober 1904 emeritiert und verstarb am 14. Januar 1915 in Naunhof.
Quellen

Quellen

1772: Pfarrer Rudolf Karl Christoph ...
1772
1777: Pfarrer Johann Christian Dietrich
Er (auch Dieterich genannt) wurde am 05. Juli 1749 in Markneukirchen geborenund besuchte 1767 die Alma Mater Lipsiensis in Leipzig. 1777 wurde er Pfarrer in Landwüst (benannt auch 1784) und verstarb am 15. April 1808 in Landwüst.
Quellen

Quellen

1777: Pfarrer Johann Christian Dietrich
1777
1782: Wohnstallhaus errichtet
Das noch heute im Bauenmuseum zu besichtigende Wohnstallhaus wurde von Johann Georg Wunderlich erbaut. Der Fachwerkgiebel mit Egerländer Einflüssen und das Giebelumgebinde sind noch heute gut erhalten.
Quellen

Quellen

1782: Wohnstallhaus errichtet


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1782
1787: Quecksilber gesucht
In der Nähe der Holzmühle wurde nach Quecksilber gesucht. Im -Giftloch-, wie es heute noch genannt wird, wurde aber nur Arsenkies gefunden.
Quellen

Quellen

1787: Quecksilber gesucht


1787
1795: Goethe kommt durchs Dorf
Auf einer seiner Reisen im eigenen Reisewagen übernachtet Goethe (vom 3. zum 4.Juli) in der Posthalterei in Adorf, um weiter nach Franzensbad (Übernachtung im Egerer Sauerbrunnen) zu reisen. Sein Weg wird wohl durch Landwüst gegangen sein, wie die Karte nahelegt.
Quellen

Quellen

1795: Goethe kommt durchs Dorf


1795
1798: Instrumentenbau im Dorf
Namentlich als erster erwähnt, baut Wilhelm Dietrich, welcher der Markneukirchner Innung angehört, Musikinstrumente in Landwüst. Welche, ist nicht überliefert.
Quellen

Quellen

1798: Instrumentenbau im Dorf


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1798
1798: Die Turmuhr wird gebaut
Der Uhrmacher Johann Gotthilf Karl aus Gefell fertig die Turmuhr.
Quellen

Quellen

1798: Die Turmuhr wird gebaut


  • Notizen Kirche Landwüst
1798
1799: Landwüst bei Schöneck
Landwüst wird als in der Nähe von Schöneck bezeichnet, sicherlich weil die Poststraße von Altenburg nach Eger durch beide Orte ging.
1799
1800: Der Spitz wird reich
Der Handelsmann Adler war einer der wohlhabendsten Bürger Landwüsts. Er trieb Handel mit Safran, Alkohol, ja sogar Möbeln bis nach Leipzig und soll auch ins Paschen (Schmuggeln) verstrickt gewesen sein.
Quellen

Quellen

1800: Der Spitz wird reich


Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen, "Spitz wird reich" von Hartmut Feierabend, Vogtland-Anzeiger vom 12.06.1997
1800
1806-1813: Die Napoleonischen Kriege
Ausländische Truppen ziehen mehrfach durch Landwüst: Franzosen, Italiener, Kroaten, Tiroler, Österreicher , Ungarn, Russen …
Quellen

Quellen

1806-1813: Die Napoleonischen Kriege


Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
1806-1813
1810: Pfarrer Johann Gottfried Weise
Er (auch Weiße oder Weisse) wurde 1761 in Cämmerswalde geboren, besuchte die 1780 Alma Mater Lipsiensis in Leipzig, wurde 1801 Pfarrer in Carlsfeld und dann 1810 Pfarrer in Landwüst. Er wurde 1822 emeritiert und verstarb im selben Jahr.
Quellen

Quellen

1810: Pfarrer Johann Gottfried Weise
1810
1811: Erbach bei Landwüst
Bis 1811 gehörte Erlbach als Filiale zum Amtsbezirk des Landwüster Pfarrers (Parochie).
Quellen

Quellen

1811: Erbach bei Landwüst


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1811
1819: Kirchturm beschädigt
Ein Sturmwind verbiegt die Fahnenstange, ein Erlbacher Schieferdecker repariert den Schaden.
Quellen

Quellen

1819: Kirchturm beschädigt


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1819
1822: Trampeli-Orgel
Die heute noch vorhandene und im Einsatz befindliche Orgel mit 560 Pfeifen von Friedrich Wilhelm Trampeli wird 1822 fertiggestellt.
Quellen

Quellen

1822: Trampeli-Orgel


Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
1822
1823: Räuber im Wald
Eine Räuberbande, zu der auch eine Frau "Maria" gehörte, die in einem Verhältnis zu den Brüdern Vitus und Karl Meßner lebte, trieb in großem Umkreis ihr Unwesen. 1823 wurde der Rest der Bande in Dürrngrün geschnappt.
Quellen

Quellen

1823: Räuber im Wald


  • Walter Radecker, Die Landwüster Maria, Kulturbote 12/77,
  • Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
1823
1823: Lehrer prozessiert um Lohn
Der Schullehrer Johann Friedrich Bräcklein wurde nach Marieney versetzt und durch Christoph Traugott Gustav Euchler aus Dresden, damals Hauslehrer auf dem Rittegut Untermarxgrün ersetzt. Er führte Beschwerden und Prozesse bis zum Jahr 1856 (33 Jahre!)wegen zuwenig und oft ausbleibendem Zahlungseingang seines Lohnes - und bekam dann recht!
Quellen

Quellen

1823: Lehrer prozessiert um Lohn


Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
1823
1824: Fahrpost durch Landwüst
In der Leipziger Zeitung wird 1824 veröffentlich, wann und wie oft Kutschen und Boten auf unserer Straße unterwegs sind. Wöchentlich zweimal fuhren Postwagen von Leipzig bzw. Dresden durch Landwüst nach Bad Brambach und Schönberg, nach Markneukirchen und Klingenthal waren damals nur Boten ...
Quellen

Quellen

1824: Fahrpost durch Landwüst


1824
1824: Landwüster Brandstifter
Ein Landwüster steckt in Markneukirchen eine Scheune an, wird verhaftet und gesteht.
Quellen

Quellen

1824: Landwüster Brandstifter
1824
1825: Pfarrer Karl Friedrich Sörnitz
1788 in Machern geboren wurde er 1825 Pfarrer in Landwüst, wurde 1858 emeritiert und verstarb 1870 in Brambach.
Quellen

Quellen

1825: Pfarrer Karl Friedrich Sörnitz
1825
1827: Ein Mörder flüchtet
Ein Mörder flüchtet nach Böhmen - durch Landwüst.
Quellen

Quellen

1827: Ein Mörder flüchtet
1827
1828: Schullehrer von Kirche berufen
Die Schullehrer in Landwüst werden nicht vom Staat, sondern von der Kirche berufen (zuständig war der Superintendent in Oelsnitz).
Quellen

Quellen

1828: Schullehrer von Kirche berufen
1828
1830: Grenzstreitigkeiten beigelgt
Durch unterschiedliche Sichtweisen, Interessen und sich ändernde Bachläufe kam es immer wieder zu Streitereien um Grenzverläufe.
Quellen

Quellen

1830: Grenzstreitigkeiten beigelgt


1830
1830: Gute Rundumsicht
Vom Wirtsberg aus sind die österreichischen Alarmstangen (nachts durch Anzünden, tagüber durch rote Fahnen für Signalisierung genutzt) auf dem Hohen Stein und sogar von Asch zu sehen. Damals war Böhmen noch bei Österreich.
Quellen

Quellen

1830: Gute Rundumsicht


1830
1831: Was sonst so passierte
Eine weibliche Person ohne jegliche Legitimation wurde aufgegriffen.
Quellen

Quellen

1831: Was sonst so passierte


  • Kaiserlich-königliche privilegierte Prager Zeitung,
  • digitalisiert von Google
1831
1832: Anschaffung Feuerspritze
Landwüst gehörte zu den ersten vogtländischen Dörfern mit Feuerspritze. Sie besaß noch kein Ansaugrohr: Man schöpfte das Wasser aus dem Teich mit Eimern in den rot angestrichenen Holzkasten und drückte es dann mittels der Pumpkraft und eines Druckventiles in stoßweisen Strahlen in die Flammen.
Quellen

Quellen

1832: Anschaffung Feuerspritze


  • Unterlagen der Freiwilligen Feuerwehr Landwüst
  • Aktennotiz Gemeindearchiv/Archiv Markneukirchen
1832
1832: Unsere Straße wird unwichtiger
Die kürzere Verbindungsstraße von Adorf nach Brambach (und mit Anschluss weiter nach Eger) wird gebaut.
Quellen

Quellen

1832: Unsere Straße wird unwichtiger


Raun, Das Dorf der Holzbauweise im oberen Vogtland, Benno Kolbe, Seite 166
1832
1834: Geheimer Gang nach Wintersreuth
Der geheime und bis heute verschwundene Gang zwischen Kirche und Wintersreuth wird im Handbuch des Königreiches Sachsens benannt.
Quellen

Quellen

1834: Geheimer Gang nach Wintersreuth


1834
1836: Tür Schwarzes Roß
In diesem Jahre wurde offensichtlich der Eingang des Gebäudes (oder das Gebäude insgesamt ?) gebaut. Das Gasthaus der Familie Adler ist aber offensichtlich viel älter (siehe 1460).
Quellen

Quellen

1836: Tür Schwarzes Roß


Ansicht des Gebäudes
1836
1837: Späterer Pfarrer von Schellenberg
Der Pfarrer von Dorfschellenberg im Erzgebirge, Adam Moritz Bär, wird als Sohn eines Lehrers 1837 in Landwüst im Vogtland geboren. Seine Amtszeit dauerte dort von 1889 bis 1908.
Quellen

Quellen

1837: Späterer Pfarrer von Schellenberg
1837
1838: Schönlinder in Landwüst zur ...
Schönlind ist der Hauptschule Landwüst zugeordnet worden.
Quellen

Quellen

1838: Schönlinder in Landwüst zur ...


1838
1841: Konfirmationsschein Zwickerin
Der Konfirmationsschein von 1841 der Johanne Christiane Caroline Zwickerin, die 1827 geboren wurde. Sie ging 8 Jahre und 9 Monate zur Schule
Quellen

Quellen

1841: Konfirmationsschein Zwickerin


  • Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-176-CC-BY
1841
1841: Wüstung Birkenring benannt
Die Wüstung Birkenring in der Nähe von Landwüst wird noch benannt.
1841
1842: Dürrngrüner und unsere Kirche
Da die Dürrngrüner keine eigene Kirche hatten, mussten sie den ca, 2km langen Fußmarsch nach Landwüst gehen. Dort gab es in der KIrche einen eigenen Bereich für die Dürrngrüner KIrchgänger.
Quellen

Quellen

1842: Dürrngrüner und unsere Kirche


Aktennotiz Gemeindearchiv/Archiv Markneukirchen
1842
1842: Erlaubnis zur Kirmes
Da Dürrngrün keine eigene Kirche hatte, man aber Kirchweih feiern wollte - am selben Tag wie in Landwüst, musste einen Tag vorher ein Beauftrater im Gasthaus von Landwüst darum bitten. Nach einer Lage Freibier wurde dem Ansinnen immer statt gegeben.
Quellen

Quellen

1842: Erlaubnis zur Kirmes


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1842
1842: Galgenfichte gefällt
Die bei Eichigt stehende und auch für die Hinrichtung von Gesetzesbrechern aus Landwüst genutzte Galgenfichte wird gefällt.
Quellen

Quellen

1842: Galgenfichte gefällt


Volksbrauch , Aberglauben , Sagen und andere alte Überlieferungen im Voigtlande, Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler, Leipzig , Verlag von Fr. Fleischer 1867, Seite 88
1842
1845: Im weiten Umkreis bekannt
Die alte Handelsstraße durch Landwüst ist inzwischen im weiten Umkreis bekannt - offensichtlich schon sehr lange: Selbst in alten Legenden des Riesengebirges zum Rübezahl, spielt Landwüst eine Rolle.
1845
1846: Grenzrevison
In einem Verwaltungsakt wurden die Grenzstreitigkeiten zu Böhmen (z.B. im Streitwald, aber auch zwischen Landwüst und Dürrngrün) beigelegt.
Quellen

Quellen

1846: Grenzrevison


1846
1847: Keine Straße nach Markneukirchen
Es gibt noch keine direkte Straße zwischen Markneukirchen und Landwüst. Im Text wird auf den großen Stadtbrand von 1840 verwiesen.
Quellen

Quellen

1847: Keine Straße nach Markneukirchen
1847
1848: Das Aus für den Handelsweg
Die Handelsstraße durch unser Dorf wird nicht mehr benötigt, da andere Straßen gebaut wurden und die Eisenbahn im Vormarsch ist.
Quellen

Quellen

1848: Das Aus für den Handelsweg


1848
1850: Die Kriminalität
Rauchen ohne Deckel auf der Pfeife war wegen der hohen Brandgefahr der zumeist Holzhäuser streng verboten. Tanzbodenkeilereien gegen die Burschen aus anderen Dörfern waren zu Kirmes bekannt - und erlebte man noch über 120 Jahre später - bis in die 1970iger Jahre!
Quellen

Quellen

1850: Die Kriminalität


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1850
1851: Fehlende Schüler
Fehlend: Spranger 7 Tage, Riedig 4 Tage, Braungard 6 Tage, Trommer - welcher betteln geht, 4 Tage, Raunin 4 Tage, wobei der Weg eine Stunde daure, und wenn der Schneefall so fort daure, werde das zur Schule gehen von Schönlind wohl ganz unterbrochen werden, Müllerin 4 Tage, wobei bemerkt wurde, sie wären fromm, es fehlte an Bekleidung. In jeder Schulvorstandssitzung gab es Ärger mit Schönlindern, ab 30.11.1851 wurde ein Schulbote zur Kontrolle wegen Krankmeldung eingesetzt.
Quellen

Quellen

1851: Fehlende Schüler


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1851
1851: Jagdrechte entzogen - Klage durch ...
Der Landwüster Amtsoberrichter Adler hat eine Petition an den Landtag eingericht, um für seine ihm entzogenen Jagdrechte entschädigt zu werden.
Quellen

Quellen

1851: Jagdrechte entzogen - Klage durch ...
1851
1853: Schneehuhn geschossen
Im Landwüster Revier wurde ein aus Einbürgerungsversuchen her stammendes Schneehuhn geschossen - passend zum SÄCHSISCHEN SIBIRIEN, wie unsere Region auch genannt wurde.
Quellen

Quellen

1853: Schneehuhn geschossen


1853
1854: Zwangsversteigerung
So lief damals eine Zwangsversteigerung ab: Wenn die Uhr schlägt...
Quellen

Quellen

1854: Zwangsversteigerung
1854
1855: Markneukirchen statt Adorf
Landwüst wechselt seinen Verwaltungsbezirk auf eigen Wunsch von Adorf nach Markneukirchen
Quellen

Quellen

1855: Markneukirchen statt Adorf


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1855
1856: Adler kauft Haarmühle
Die Haarmühle wird von Johann Georg Adler aus Landwüst gekauft.
Quellen

Quellen

1856: Adler kauft Haarmühle


  • Kopie der Kaufurkunde im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1856
1856: Keine Lust auf Militär
Johann Georg Zwicker meldete sich nicht zur Rekrutierung. Da dann eine Suche per Steckbrief angedroht wurde aber letztlich offenbar doch. Er war aber nicht der einzige Landwüster, der nicht zum Militär wollte.
Quellen

Quellen

1856: Keine Lust auf Militär


  • Leipziger Zeitung 1856,
  • http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/7691805/ft/bsb10487162?page=1424
1856
1857: Spende für Stadtbrand Schöneck
Bei dem ungeheuren Stadtbrand am 9. Mai 1856 gingen 296 Gebäude in Flammen auf. Es setzte eine große Spendenaktion ein, an der sich auch Landwüst beteiligte.
Quellen

Quellen

1857: Spende für Stadtbrand Schöneck
1857
1858: Pass für Fahrt nach Aschaffenburg
Offenbar waren für solche Reisen Reisepässe notwendig. Zuständig war das Gerichtsamt in Markneukirchen. Interessant: Ein Pharmazeut aus unserem Dorf!
Quellen

Quellen

1858: Pass für Fahrt nach Aschaffenburg


1858
1858: Pfarrer Friedrich Herman Schödel
Er wurde am 01. Juni 1810 in Penig geboren und war erst 1843 Pfarrer in Gohlis, dann 1846 Pfarrer in Rodau und letztlich ab 1858 Pfarrer in Landwüst. Hier verstarb er am 09. Dezember 1871. Er pflanzte die Linden an der Kirche und die Eichen- und Ahornalle an dem Wirtschaftsweg zur Pfarrscheune.
Quellen

Quellen

1858: Pfarrer Friedrich Herman Schödel


1858
1859: Optiker im Dorf
Optiker Wild aus Landwüst macht in der Bayreuther Zeitung Werbung und stellt dort auf der Messe seine Fernröhren, Mikroskope und Bruchbänder (?) aus.
1859
1859: Fernbleiben von der Schule
Die Adlerschen Kinder waren wegen Versäumnissen zu verwarnen, die unentschuldigten Schönlinder Kinder für zukünftige Fälle zunotieren.
Quellen

Quellen

1859: Fernbleiben von der Schule


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1859
1859: Schuhe gestohlen
Offenbar waren Schuhe unabhängig von der Größe so wertvoll, dass sie Hauptbestandteil des Diebesgutes aus einem Landwüster Haus waren.
Quellen

Quellen

1859: Schuhe gestohlen


1859
1861: Erster Bäcker im Dorf
Fr. Hermann Zöphel eröffnet die erste Bäckerei. Er ist als Weißbäcker und Bogenmacher, später auch zudem als Materialwarenhändler dazu.1939 wurden Bäckerei und Materialwarenhandlung durch den dann zutreffenden Besitzer Friedrich Buggel aufgegeben.
Quellen

Quellen

1861: Erster Bäcker im Dorf


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1861
1861: Aber diskutiert wurde es...
Der Schulvorstand entschied: Das Scheuern der Schulstube durch die Schulmädchen solle dabei bleiben, da den Schulknaben anderweitige Dienstleistungen obliegen.
Quellen

Quellen

1861: Aber diskutiert wurde es...


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1861
1862: Zum Schulvorstand gehören...
bekannte Familien-Namen: Friedrich August Wunderlich, Christian Adam Wunderlich, Friedrich August Zöphel
Quellen

Quellen

1862: Zum Schulvorstand gehören...


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1862
1862: Eigentumsverbrecher gesucht
Ein vorbestrafter Landwüster mit braunen Haaren, freier Stirn und vollständigen Zähnen wird gesucht.
Quellen

Quellen

1862: Eigentumsverbrecher gesucht


1862
1863: Schulpflicht und Fehlen
Bemerkung des Pfarrers zum wierholten Fehlen der Schönlinder Kinder : Bei der zerstreuten Lage jener Ortschaft hat ein großer Theil der Kinder täglich einen dreiviertelstündigen Weg zurückzulegen. Dieser Weg ist zu Zeiten des Winters entweder schlechthin ungangbar oder doch für Kinder, zumal jüngere sehr schwer, jedoch ohne wirkliche Lebensgefahr …(!)
Quellen

Quellen

1863: Schulpflicht und Fehlen


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1863
1864: Kleine Glocke gegossen
Die Glocke wurde in Dresden mit dem Spruch "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und belden seid."
Quellen

Quellen

1864: Kleine Glocke gegossen


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1864
1865: Eröffnung Bahnlinie
Am 1. November 1865 wird die Bahnlinie Herlasgrün-Oelsnitz-Eger über Adorf, Elster und Brambach eröffnet. Damit ist eine durchgehende Verbindung bis Leipzig gegeben.
Quellen

Quellen

1865: Eröffnung Bahnlinie


  • Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen vom 28. October 1865,
  • digitalisiert von Google
1865
1865: Böttchermeister im Dorf
Friedrich Müller, Hersteller von Pumpen mit Garantie empfiehlt sich im Egerer Anzeiger.
Quellen

Quellen

1865: Böttchermeister im Dorf
1865
1865: Beim Tanzen in Brambach beklaut
Ein Strumpfwirkergeselle wurde um seine silberne Uhr mit goldener Kette erleichtert. Es muss allerhand dort los gewesen sein...
Quellen

Quellen

1865: Beim Tanzen in Brambach beklaut
1865
1865: Als Schneidermeister in Dresden
Mit 62 Jahren ist Meister Bär in Dresden verstorben, offenbar nicht sehr vermögend: Die Verwandschaft wollte sein Erbe nicht antreten.
Quellen

Quellen

1865: Als Schneidermeister in Dresden
1865
1866: Mittlere Glocke gegossen
Die Glocke wurde in Dresden mit der Inschrift "Leben wir, so leben wir den Herrn, und selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren."
Quellen

Quellen

1866: Mittlere Glocke gegossen


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1866
1866: Interessante Berufe
Zigarrenherstellung und Malerarbeiten waren offenbar in Kombination möglich.
Quellen

Quellen

1866: Interessante Berufe


1866
1867: Gegen Rinderpest
...wurde Militär zur Absperrung an den Grenzen zu Böhmen und Bayern eingesetzt.
Quellen

Quellen

1867: Gegen Rinderpest


1867
1868: Kaum in der Schule
Aktennotiz vom 03.08.1868 zur Abwesenheit von Schülern: Beide Kinder des Schuhmachers Zöphel mussten den Eltern beim Broterwerb beistehen, die Sämennischen in Abwesenheit der Eltern ein blindes Brüderchen zu warten…
Quellen

Quellen

1868: Kaum in der Schule


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1868
1871: Mißstände im Armenhaus
Es war so schlimm, dass sich sogar der Gendarm darüber offiziell aufregte. Die Bürokratie arbeitete aber sehr, sehr langsam...
Quellen

Quellen

1871: Mißstände im Armenhaus


  • Kulturbote,
  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1871
1871: Geheimnisvolle Funde
Bei der Kirchenrestaurierung werden Menschenknochen, Münzen und eingemauerte Schlüssel gefunden.
Quellen

Quellen

1871: Geheimnisvolle Funde
1871
1871: Das Dorf hat 606 Einwohner
Quellen

Quellen

1871: Das Dorf hat 606 Einwohner


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1871
1872: Erneuerung Turmuhr ...
Nach Reparatur und Erweiterung, Bau der Mauern und Einbau einer neuen Turmuhr vom Rathausuhrmacher Zacharias aus Leipzig, steht die alte Turmuhr zum Verkauf. Die Orgel wurde durch Barth aus Adorf repariert.
Quellen

Quellen

1872: Erneuerung Turmuhr ...


1872
1872: Weltuntergang
Am Tag des Heiligen Laurentius (10.August), nach dem auch unsere Kirche benannt ist, oder auch am 12., 17. oder 18. August soll die Welt untergehen - wird gemunkelt.
Quellen

Quellen

1872: Weltuntergang


1872
1873: Veränderungen in der Schule
Visitation am 25.02.1873 mit schlechtem Ergebnis: Disziplin war schlaff, Kinder zum Teil schmutzig und mit ungekämmten Haaren. Im selben Jahr trennt sich die Schulgemeinde Schönlind aus dem Schulverband Landwüst und geht zu Markneukirchen (wohl wegen der ewigen Gängelei).
Quellen

Quellen

1873: Veränderungen in der Schule


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1873
1874: Märkte in Landwüst
Im Jahr finden immer noch 2 Jahrmärkte und 4 Viehmärkte im Dorf statt.
1874
1874: In Landwüst ist es kalt
Von Landwüst bis hin zu Wiesenthal (Oberwiesenthal), wird das ganze Gebiet "Sächsisch Sibirien" genannt.
Quellen

Quellen

1874: In Landwüst ist es kalt
1874
1875: Schulfeste
Ein kultureller Höhepunkt im Dorf waren die alle 4 Jahre stattfindenden Schulfeste mit Umzug, Festessen, Vogelschießen... Sie wurden bis 1928 als Tradition fortgeführt.
Quellen

Quellen

1875: Schulfeste


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1875
1875: Mitglied im Buchbinder-Verband
Herr Adolf Zöphel wird Mitglied im deutschlandweiten Verband für Buchbinder und verwandte Geschäftszweige.
Quellen

Quellen

1875: Mitglied im Buchbinder-Verband


1875
1875: Spendenbereitschaft
Übersendet durch Pfarrer Höhne wird der Kirchbau in Ortenberg bei Hessen-Darmstadt unterstützt.
Quellen

Quellen

1875: Spendenbereitschaft


1875
1875: Von Außenwelt abgeschnitten
In diesem Winter waren die Schneemassen ungeheuerlich.
Quellen

Quellen

1875: Von Außenwelt abgeschnitten


1875
1876: Aufgebot zur Hochzeit
Typische Namen für das Dorf bereits im Jahre 1876: Todt, Wunderlich, Schmidt, Roth, Müller, Penzel, Zöphel, Zeisler, Geipel, Barth, Weller. Berufe von oben nach unten: Hufschmied, Dienstmagd, Weber, Oeconoms Tochter, Strumpfwirker, Gutsbesitzers Tochter, Oeconom, Gutsbesitzers Tochter, ...
Quellen

Quellen

1876: Aufgebot zur Hochzeit


  • Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-177-CC-BY
1876
1876: Zweite Stube im Armenhaus
Beschluss Gemeinderates vom 26.01.1876, im Armenhäuschen eine zweite Stube einzurichten (in der bisher die Feuerspritze untergebracht war).
Quellen

Quellen

1876: Zweite Stube im Armenhaus


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1876
1876: Ärztliches Zeugnis
Ein ärztliches Zeugnis für den Strumpfwirker Ferdinad Hilbert, Landwüst 26. October 1876, der Strumpfwirker Ferdinand Hilbert, hier das deutsche Reich, Handel mit baum- und schafwollenen Strumpfwaren.
Quellen

Quellen

1876: Ärztliches Zeugnis


  • Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-178-CC-BY
1876
1876: Scharlach-Epedemie
Scharlach war eine sehr schwere Krankheit, da Penizillin erst 1928 erfunden wurde. In manchen Familien sind alle Kinder gestorben.
Quellen

Quellen

1876: Scharlach-Epedemie


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1876
1876: Triangulationspunkt auf Wirtsberg
Ein Triangulationspunkt II.Ordnung wird unter Leitung Prof. Nagel in Landwüst aufgestellt. Mit seiner Fertigstellung 1890 war die Königlich-Sächsische Triangulation Wegbereiter für eines der fortschrittlichsten Kartennetze in ganz Europa. Zu damaliger Zeit gab es anderswo kaum ein derart genaues Netz an Entfernungen und Lagen verschiedenen Punkte zueinander, wie in Sachsen.
1876
1877: Zweite Bäckerei
Ernst Stöß eröffnete die zweite Bäckerei im Dorfe (Beckenhaus), die durch den Schweigersohn Max Ruderisch aus Mühlhausen übernommen und durch dessen Schwiegersohn Horst Wunderlich weitergeführt wurde (Aufgabe 1953?).
Quellen

Quellen

1877: Zweite Bäckerei


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1877
1877: Neuer Turnplatz?
Die gewählten Kirchenvorstände: Friedrich August Braun (Gutsbesitzer), Christian August Adler (Gutsbesitzer), Adam August Wunderlich (Schmied), Heinrich Wilhelm Schmidt (Gutsbesitzer und Violinbogenmacher) warten mit dem Kammerbeschluss über die Einführung des Turnunterrichts noch ab. Der Turnplatz soll gleich hinter der Kirchhofsmauer, auf dem freien Wiesfleck sein.
Quellen

Quellen

1877: Neuer Turnplatz?


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1877
1877: Landwüster im Kaukasus
August Wilhelm Wunderlich, aus Landwüst im sächsischen Vogtlande, geboren den 13. September 1846, stand 1877 bis 1880 im Dienst der Indo-Europäischen Telegraphen-Gesellschaft als Mechaniker, und zwar im Kaukasus. Einige Zeit war er in Suchum Kaleh, dann in Station Mineralwasser, zuletzt in Georgiewsk. Von da an schweigen die Nachrichten über ihn.
Quellen

Quellen

1877: Landwüster im Kaukasus


  • Die Gartenlaube, Ernst Keil ,1882, Seite 568
1877
1880: Reparatur der Schule
Nach 11 Wochen Reparatur der Schule durch den Zimmermeister Seifert aus Markneukirchen fand eine Feierlichkeit mit dem Kirchschullehrer Hager, Schulvorstand, Gemeinderatsmitglieder statt. Nach Gesang wurde durch Herrn Hager eine Weiherede gehalten, in der er der Frage nachging: Was kann und soll unser Schulhaus sein? Ein Haus der Freude für Gemeinde, Lehrer und Schüler,... ein Haus der Zucht...
Quellen

Quellen

1880: Reparatur der Schule


Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1880
1881: Frau fliegt
Bei einem außergewöhnlich starken Sturm wird eine Frau mit Tragekorb durch die Luft geschleudert.
Quellen

Quellen

1881: Frau fliegt
1881
1881: Feuerwehreinsatz in Schönbach
Ein Großbrand, bei dem 9 Wohn- und 17 Hintergebäude abbrannten. Die Landwüster Feuerwehr erhielt ganz besondere Anerkennung, weil sie mit der schweren Feuerspritze auf schlechten Feldwegen und ganz ohne Bespannung in 1,5 Stunden nach Schönbach kam.
Quellen

Quellen

1881: Feuerwehreinsatz in Schönbach


1881
1882: Landwüster Feuerwehr in Adorf
Beim Stadtbrand von Adorf - und belobigt, weil zu Fuß und ohne Gespann mit der Feuerspritze angerückt.
Quellen

Quellen

1882: Landwüster Feuerwehr in Adorf


1882
1882: Einbruch im Schwarzen Roß
Vagabunden treiben sich herum und brechen im Schwarzen Roß ein.
Quellen

Quellen

1882: Einbruch im Schwarzen Roß


1882
1883: Anschlag geplant
Ein Anschlag auf den Kartonagenfabrikanten Müller aus Landwüst wird geplant. Ein echter Krimi!
Quellen

Quellen

1883: Anschlag geplant
1883
1883: Feuerlöschverband mit Gürth
Da beide Ortschaften eine gleich hohe Lage hatten und ein Brand gegenseitig gut zu sehen war, konnte die Landwüster Feuerspritze gemeinsam genutzt werden. Eine lustige Geschichte, als die Gürther das ganze mal ausprobierten...
Quellen

Quellen

1883: Feuerlöschverband mit Gürth


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Geschichte vom Fehlalarm
1883
1884: Strumpfwirkerei rückgängig
Durch die Mechanisierung der Herstellung in Zeulenroda müssen Landwüster auf Handschuhproduktion ausweichen.
Quellen

Quellen

1884: Strumpfwirkerei rückgängig
1884
1886: Auszug aus dem Trauregister
Herr Wunderlich Adam Robert, einziger Sohn seiner Eltern, geboren am 11.12.1862 (mit 23 Jahren) heiratete am 14. August 1886 die Wunderlich Anna Auguste, geboren am 16.10.1865 (mit 20 Jahren) einzige Tochter ihrer Eltern.
Quellen

Quellen

1886: Auszug aus dem Trauregister


  • Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-179-CC-BY
1886
1887: Viele Berufe im Dorf
In einer Wahlliste sind von 500 Einwohnern des Dorfes 9 Bogenmacher, 2 Intrumentenmacher, 1 Messingmacher, 1 Kolophongießer, 43 Häuslerbauern, 12 Lohnstrumpfstricker, 12 Auszügler, 5 Tagelöhner, 4 Zimmergesellen4 Maurergesellen, 3 Lohnweber, 3 Schmiede, 3 Wagner, 3 Grenzaufseher, 2 Schneider, 2 Schuhmacher2 Mühlenbesitzer, 2 Gasthofsbesitzer, 1 Fleischer, 1 Tischler, 1 Bäcker, 1 Böttger, 1 Schlachtsteuereinnehmer, 1 Waldaufseher, 1 Materialwarenhändler, 1 Handlungsgehilfe, 1 Schullehrer und 1 Pfarrer.
Quellen

Quellen

1887: Viele Berufe im Dorf


  • Kulturbote 11/71,
  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1887
1887: Alte Glocken
Die große Glocke (1722 von Fischer Oelsnitz gegossen) mit interessanter Aufschrift ist noch vorhanden.
Quellen

Quellen

1887: Alte Glocken


1887
1888: Pfarrer Rudolf Clemens Kränkel
... wurde am 09. November 1843 in Freiberg geboren, war ab 1865 Hilfsgeistlicher und ab 1872 Diakon in Treuen, 1873 Pfarrer in Dröda, 1879 Pfarrer in Untertriebel und letztlich ab 1888 Pfarrer in Landwüst. Er wurde am 01. Januar 1908 emeritiert und verstarb am 02. Januar 1913 in Langebrück.
Quellen

Quellen

1888: Pfarrer Rudolf Clemens Kränkel
1888
1888: In MeckPom nicht gern gesehen
Manche Landwüster Bürger sind anderswo nicht gerne gesehen, so wie 1888 Albin Richter.
1888
1888: Bewohnerinnen des Armenhauses
Maria und Elara Stöhr, Abrechnung der Kosten gegenüber der Verwaltung in Voigtsberg
Quellen

Quellen

1888: Bewohnerinnen des Armenhauses


Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1888
1889: Viele Kreuzottern gefangen
In einem Jahr wurden 207 Kreuzottern in Landwüst gefangen worden. Es gab damals Prämien für unschädlich gemachte Kreuzottern zwischen 50 und 15 Pfennigen.
Quellen

Quellen

1889: Viele Kreuzottern gefangen
1889
1889: Sprung in der Glocke
Zu Pfingsten bekommt die große Glocke, die 1722 gegossen wurde, einen Sprung und muss erneuert werden.
Quellen

Quellen

1889: Sprung in der Glocke


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1889
1890: Freiwillige Feuerwehr gegründet
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Grundgesetz erfolgt am 5. Oktober 1890 unter Kommandant Herrn Friedrich August Hager. Zum damaligen Zeitpunkt war es eine Pflichtfeuerwehr. Die Wehr wurde noch in zwei Abteilungen geführt: Zum einen in Abteilung Löschmannschaft und zum anderen in Abteilung Steiger (Rohrführer und Pioniere).
Quellen

Quellen

1890: Freiwillige Feuerwehr gegründet


  • Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Chronik der Landwüster Feuerwehr
1890
1892: Kreuzotter-Fang-Rekord
In diesem Jahr wurden 442 Kreuzottern im Dorf erlegt, in Schöneck sogar 568!
Quellen

Quellen

1892: Kreuzotter-Fang-Rekord
1892
1892: Poststelle in Wernitzgrün
Landwüst, Haar- und Holzmühle gehören zum Landbestellbezirk der Poststelle in Wernitzgrün, wohin die Boten von Markneukirchen kamen.
Quellen

Quellen

1892: Poststelle in Wernitzgrün
1892
1892: 25.Mai Waldbrand in Landwüst
Quellen

Quellen

1892: 25.Mai Waldbrand in Landwüst


Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1892
1893: Feuerwehrtreffen in Dürngrün
Beschrieben wird das Treffen der Feuerwehren des Wildsteiner (Böhmen, heute Skalná) Feuerwehr-Bezirks-Verbandes, an dem die Landwüster Feuerwehr (und auch die Schönlinder) als Gast teilnahm.
Quellen

Quellen

1893: Feuerwehrtreffen in Dürngrün


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-258-CC-BY-NC-ND
  • Egerer Zeitung vom 27.051893, in
  • Národní­ knihovna České republiky
  • http://kramerius5.nkp.cz/view/uuid:cc35a450-56ae-11df-981a-000d606f5dc6?page=uuid:9e3eab05-d8f4-4242-8e38-c96a17639957&fulltext=d%C3%BCrngr%C3%BCn
1893
1893: Kirche mit größtem Grundbesitz
Die Landwüster Kirche verfügt im Bereich der Kreishauptmannschaft Zwickau über den größten Grundbesitz mit 156 Acker (über 1 Quadratkilometer).
Quellen

Quellen

1893: Kirche mit größtem Grundbesitz
1893
1893: Oberpfälzisch wird gesprochen
Auch in Adorf und Markneukirchen wird ein oberpfälzischer Dialekt gesprochen. Bis heute hat sich dieser nur in Schönberg, Brambach und Landwüst erhalten.
Quellen

Quellen

1893: Oberpfälzisch wird gesprochen


1893
1895: Von zündelnden Knaben angesteckt
Die Holzmühle wurde von zwei schulpflichtigen Knaben angezündet, Markneukirchner Feuerwehrmann Meines verunglückte.
Quellen

Quellen

1895: Von zündelnden Knaben angesteckt
1895
1895: Masern-Epedemie
Zwei Drittel der Kinder sind an Masern erkrankt.
Quellen

Quellen

1895: Masern-Epedemie
1895
1895: Brand der Holzmühle
Am 23. Oktober 1895 brannte nachmittags 3 Uhr die zu Landwüst gehörige Holzmühle: Laut Meldung des Hauptmanns der BergComp. (Pfl F.M.) ward die BergComp. am 23. Okt. 1895 nachm. 3 Uhr alarmiert. Es brannte die zu Landwüst gehörige Holzmühle. Die BergComp. rückte viertel 4 Uhr mit Spritze u. ...
Quellen

Quellen

1895: Brand der Holzmühle


  • Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-180-CC-BY
1895
1896: Kind verschwunden
Der Schulknabe Max Homberger ist verschwunden und wahrscheinlich von Zigeunern mitgenommen worden.
Quellen

Quellen

1896: Kind verschwunden
1896
1898: Beinahe im Schulteich ertrunken
Von Herrn Gutsbesitzer Müller wurde ein sechsjähriges Mädchen vor dem Ertrinken im SChulteich gerettet. Es gab die silberne Lebensrettermedaille.
Quellen

Quellen

1898: Beinahe im Schulteich ertrunken
1898
1899: Höhenfeuer auf dem Wirtsberg
Am Abend des 1. April wurde zu Ehren von Fürst Bismarck trotz trüber und nebliger Witterung ein Höhenfeuer abgehalten.
Quellen

Quellen

1899: Höhenfeuer auf dem Wirtsberg


1899
1899: Kirche beinahe abgebrannt
Der Glöckner entdeckte, dass Stroh und Bretter nach einem Blitzschlag am 1. Juni unter dem Dach der Kirche gebrannt haben, das Feuer aber wieder von selbst erloschen war.
1899
1899: Der Gürther Feuer- Fehlalarm
Das Gürther Gasthaus mit Besuchern und Pferdewagen. Hier wurden die Landwüster Feuerwehrleute besänftigt.
Quellen

Quellen

1899: Der Gürther Feuer- Fehlalarm


  • Bild gemeinfrei, https://de.nailizakon.com/b/14-sn/bad-brambach/gurth-gasthof-seiler-1917.html
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-181-CC-BY
1899
1900: Ortsrichter tot
Ortsrichter und Friedensrichter Richard Adler ist in seinem Amt als Richter tot umgefallen, wegen 2 streitenden Frauen!
Quellen

Quellen

1900: Ortsrichter tot


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1900
1900: Kirchturm in Renovierung
Die Kirche wurde im Jahr 1900 der letzten großen Renovierung unterzogen. Dabei bekam sie einen Blitzableiter, Dach und Spitze des Turmes wurden erneuert.Der Turmkopf wurde abgenommen, in dem sich historische Dokumente befanden.
Quellen

Quellen

1900: Kirchturm in Renovierung


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-78-CC-BY
1900
1900: Der damalige Altar
Altar und Kanzel völlig anders, als wir es kennen, aber schon auf der Westseite: 1756 wurde der Turm von der Westseite auf die Ostseite verlegt, auch Altar und Orgel wechselten ihren Platz.
Quellen

Quellen

1900: Der damalige Altar


  • Zur Kirchenerneuerung in Landwüst i.V. (Einst und jetzt) , 1916, Artikel im Gemeindearchiv
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-460-CC-BY
  • Infos: Artikel im Archiv der Stadt Markneukirchen: Zur KIrchenerneuerung in Landwüst i.V. (Einst und jetzt), 1916
1900
1900: Maul- und Klauenseuche im Dorf
Die Grenze ist von Böhmen wegen der Seuche in Landwüst gesperrt worden.
Quellen

Quellen

1900: Maul- und Klauenseuche im Dorf


1900
1901: Schlossermeister angeschossen
Der Markneukirchner Schlossermeister Männel wurde bei einer Treibjagd mit einer Schotflinte angeschossen, der Schuss ging in beide Beine.
Quellen

Quellen

1901: Schlossermeister angeschossen
1901
1901: Beschwerde des Gemeinderates
Ein Herr Dölling hat sich am 16. August im Schwarzen Roß beleidigend zum Gemeinderat geäußert. Das gab eine Anzeige beim Friedensrichter!
Quellen

Quellen

1901: Beschwerde des Gemeinderates


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1901
1901: Fleischbeschau
Beanstandetes Fleich, das bei der Fleischbeschau festgestellt wird, ist auf den Flächen des Besitzers zu begraben.
Quellen

Quellen

1901: Fleischbeschau


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1901
1903: Erde bebt - Glocke läutet
Im Zeitraum vom 13. Februar bis 18. Mai bebt die Erde, einmal so stark, dass der Klöppel einer Glocke anschlägt.
Quellen

Quellen

1903: Erde bebt - Glocke läutet


1903
1905: Schulhausneubau
Am 27.04.1905 wird der Schulhausneubau durch Baumeister Graupner zum Preis von 2978 M festgelegt. Es wird bis 1906 eine zweiklassige Volksschule entstehen. Bis Ostern 1906 erfolgte noch der Unterricht im alten Schulhaus.
Quellen

Quellen

1905: Schulhausneubau


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1905
1905: Landwüster Feuerwehr
Gestelltes Bild der kompletten Feuerwehrmannschaft mit Sanitäter und Trompeter
Quellen

Quellen

1905: Landwüster Feuerwehr


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-73-CC-BY
1905
1905: Landwüst im Sprichwort
In Landwüst ist sehr große Not, in Wernitzgrün kein Bissen Brot, - sind das nicht leere Nester? Und Klingenthal ist die Schwester.
1905
1905: Schmuggler aus Dürngrün
Im Streitwald wurde er gestellt, wehrte sich zuerst, wurde dann aber überwältigt und zu hoher Strafe (Kaution) verurteilt.
Quellen

Quellen

1905: Schmuggler aus Dürngrün
1905
1905: Im Süden keine Felder
In dieser Militärkarte reichen Wald und Wiesen noch bis an den Südrand des Dorfes.
Quellen

Quellen

1905: Im Süden keine Felder


1905
1907: Zigeuner im Dorf
Die bettelnden und fordernden Zigeuner sind eine rechte Plage.
Quellen

Quellen

1907: Zigeuner im Dorf


  • Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
1907
1908: Pfarrer Max Otto Ziegner
Am 02. Januar 1868 in Treuen geboren besuchte er 1889 die Alma Mater Lipsiensis in Leipzig und wurde 1900 Pfarrer in Roda sowie 1908 Pfarrer in Landwüst. Ab 1913 war er Pfarrer in Rebesgrün, seine Emeritierung fan 1933 statt, am 08. April 1945 verstarb er in Glauchau.
Quellen

Quellen

1908: Pfarrer Max Otto Ziegner
1908
1908: Dürngrüner Gasthaus
Im Gasthaus zu Dürngrün war immer viel los. Bekannt sind noch einige Geschichten und das Dürngrün-Lied.
Quellen

Quellen

1908: Dürngrüner Gasthaus


  • Bild gemeinfrei von Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%BDspa
1908
1908: Brandstiftung im Dorf
Wohngebäude, Stall, Scheune und Schuppen komplett abgebrannt, Verdächtiger verhaftet.
Quellen

Quellen

1908: Brandstiftung im Dorf
1908
1908: Eröffnung Thüringer Hof
Mit großer Feier wird eröffnet. Thüringer Hof, rechts neue Schule, festlich gekleidete Männer und Frauen (in weißen Kleidern), mit 2 Fahrrädern, Kinder an der Seite, Personen schauen aus den Fenstern des Gasthofes. 1995 wurde das Haus abgerissen.
Quellen

Quellen

1908: Eröffnung Thüringer Hof


  • Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-148-CC-BY
1908
1908: Goldener Stern - Brauns Gasthof
Der Stern ist schon länger, neben dem Schwarzen Roß, Mittelpunkt des Dorflebens. Festlich gekleidete Einwohner vor dem Gasthaus auf Straße, Kinder auf Misthaufen am Haus,
Quellen

Quellen

1908: Goldener Stern - Brauns Gasthof


  • Aktennotiz Gemeindearchiv Landwüst/Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-147-CC-BY
1908
1908: Pickelmühle brennt ab
Die Pickelmühle (Hennebachmühle) brennt ab. Unterstützt werden die einheimischen Feuerwehren durch Feuerwehren aus Böhmen.
Quellen

Quellen

1908: Pickelmühle brennt ab


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1908
1909: Veranstaltungserlaubnis
Das Schwarze Roß erhält am 15.06.1909 von der Königlichen Amtshauptmannschaft die Genehmigung für Singspiele, Gesangs- und deklmatorische Vorträge, Schaustellungen von Personen und theatralischen Vorstellungen.
Quellen

Quellen

1909: Veranstaltungserlaubnis


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1909
1909: Verkauf altes Pfarrhaus
Das alte, baufällige Pfarrhaus wird zum Abriß verkauft. Alte Schule links, altes Pfarrhaus rechts, dazwischen Schwarzes Roß, im Hintergrund Kirchturm, Kinder an kleinem Teich unterhalb des Pfarrhauses
Quellen

Quellen

1909: Verkauf altes Pfarrhaus


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-146-CC-BY
1909
1910: Viele Kinder
In der Schule wird es eng: Über 120 Schüler gingen zur Schule in Landwüst.
Quellen

Quellen

1910: Viele Kinder


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1910
1910: Einzug im neuen Pfarrhaus
Der Einzug erfolgte am 2. Mai 1910. Der Entwurf war von Baurat Grothe aus Dresden. Ansicht des neu gebauten Pfarrhauses (offensichtlich aus einer Zeitung)
Quellen

Quellen

1910: Einzug im neuen Pfarrhaus


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-149-CC-BY
1910
1910: Schulklasse vor der Neuen Schule
In 5 Reihen sitzen festlich gekleidete Schüler einer unteren Klassenstufe, begleitet von zwei Lehrern links und rechts mit Hut und einer Lehrerin in der Mitte, vor der Fassade der Neuen Schule für ein Klassenfoto. Ein Großteil der Mädchen haben Schleifen im Haar, viele Jungs tragen eine Fliege.
Quellen

Quellen

1910: Schulklasse vor der Neuen Schule


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-150-CC-BY
1910
1910: Das Schwarze Roß
Das schwarze Roß mit wartenden Personen, Köchin in der Tür, Wirt gegenüber, Pferdewagen mit Holz, Rohrbacher Straße noch ungeschottert, das schwarze Roß war auch Poststation.
Quellen

Quellen

1910: Das Schwarze Roß


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-151-CC-BY
1910
1911: Schlimme Hitzewelle
Vom 17.07.-14.08.1911 bei 40°C dauert die lägste Hitzeperiode seit 1850. Durch anschließende Nässe wird die Ernte verdorben.
Quellen

Quellen

1911: Schlimme Hitzewelle


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1911
1911: Zwickerwast´l geboren
Am 14. November 1911 wurde Walter Wunderlich mit Spitznamen Zwickerwastl in Landwüst geboren. Von seinem ersten Lebenstagen an bis zu seinem Tod am 25. November 1983 wohnte er, lediglich mit Unterbrechung der Kriegsjahre, in seinem Bergbauernhof. Walter Wunderlich war und ist auch heute noch weit über die Grenzen des Vogtlandes hinaus bekannt. Er legte den Grundstein für das Bauernmuseum, das heutige Freilichtmuseum Landwüst.
Quellen

Quellen

1911: Zwickerwast´l geboren


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1911
1912: Betonmauer am Friedhof
Glockenstuhl und Friedhofsmauer erneuert. Die Mauer wird aus Konkretbeton (Mit Zusatz von Splitt) errichtet.
Quellen

Quellen

1912: Betonmauer am Friedhof


  • Neue Sächsische Kirchengalerie, Die Ephorie Oelsnitz, Cark von Zezschwitz, 1876-1912 Pfarrer zu Wohlbach, Verlag von Arwed Strauch 1913, Die Parochie Landwüst, Seite 301
  • in Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
  • https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12090/1
1912
1912: Viele Vereine in Landwüst
Es erfolgt viel Jugendpflege durch den Pfarrer, so gibt es zahlreiche Vereine: Feuerwehr, Landw. Verein, Musikverein, Zweigverein des evang. Bundes, Jugendverein, Frauenverein, Männergesangsverein, Sparverein, Turnverein, Gemischter Kirchenchor, Konfirmandensparkasse, Kinderkirchenchor. Die ...
Quellen

Quellen

1912: Viele Vereine in Landwüst


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-116-CC-BY
1912
1912: Große Vorhaben
Elektrifizierung für das Dorf wird beantragt. Auch ein Bahnhof für den Anschluss an die geplante Eisenbahnline Markneukirchen-Schönbach (Luby) ist vorgesehen.
Quellen

Quellen

1912: Große Vorhaben


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1912
1912: Brand durch Kollophonium
Beim Gießen von Kollophonium brach beim Landwüster Milchhändler Hermann Wunderlich ein Feuer aus.
Quellen

Quellen

1912: Brand durch Kollophonium
1912
1912-1913: Kraftomnibusverkehr
Die Moderne zieht ein: Einführung des Kraftomnibusverkehrs im Vogtland
Quellen

Quellen

1912-1913: Kraftomnibusverkehr


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1912-1913
1913: Pfarrer Hans Stephan Gebhardt
Er wird am 10. September 1878 in Dewitz (bei Neubrandenburg) geboren, ist ab 1910 Hilfsgeistlicher in Rabenstein und wir 1913 Pfarrer in Landwüst. 1926 wird er Pfarrer in Arnsfeld und verstirbt am 18. Januar 1947.
Quellen

Quellen

1913: Pfarrer Hans Stephan Gebhardt
1913
1914: Bahnhaltestelle Sohl abgelehnt
Mit einer Petition versuchte das Dorf gemeinsam mit anderen Dörfern der Umgebung eine Haltestelle der Bahnlinie Adorf-Brambach in Sohl durchzusetzen. Wegen des Schnellzugverkehrs wurde dies aber im Sächsischen Landtag abgelehnt.
Quellen

Quellen

1914: Bahnhaltestelle Sohl abgelehnt
1914
1914: Der 1. Weltkrieg
Zuerst ging es auch im Dorf mit Hurra los, dann folgten Hamsterkäufe, dann nur noch Beten. Es fiel auf, dass immer, wenn die Kirche restauriert wurde Krieg war. So wurde gehofft, dass die Kirche bald fertig werden würde - der Krieg zog sich aber hin. Laut Willi Wunderlich gab es im Dorf 18 Gefallene.
Quellen

Quellen

1914: Der 1. Weltkrieg


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1914
1914: Bäcker sucht Gehilfen
Der Bäcker Max Ruderisch (Beckenhaus) sucht einen Gehilfen über eine Annoce in der Prager Zeitung.
Quellen

Quellen

1914: Bäcker sucht Gehilfen
1914
1916: Selbstmord wegen Viehfutter
Brotgetreide zu verfüttern war offensichtlich eine schwere Straftat.
Quellen

Quellen

1916: Selbstmord wegen Viehfutter
1916
1916: Neuer Altar aus Keramik
Ein neuer Altar aus Keramik und eine neue, wunderbar geschnitzte Kanzel. Der Maler des Lutherbildes auf der Kanzel wurde extra vom Dienst im 1. Weltkrieg freigestellt.
Quellen

Quellen

1916: Neuer Altar aus Keramik


  • Infos: Artikel im Archiv der Stadt Markneukirchen: Zur KIrchenerneuerung in Landwüst i.V. (Einst und jetzt), 1916
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-461-CC-BY
  • Infos: Artikel im Archiv der Stadt Markneukirchen: Zur KIrchenerneuerung in Landwüst i.V. (Einst und jetzt), 1916
1916
1917: Die Glocken werden eingeschmolzen
Ein böses Ohmen soll es gewesen sein - für den, der die Glocken abnehmen musste.
Quellen

Quellen

1917: Die Glocken werden eingeschmolzen


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1917
1917: Abnehmen der Glocken
Glocke wird an Seil am Kirchturm transportiert
Quellen

Quellen

1917: Abnehmen der Glocken


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-154-CC-BY
1917
1918: Der 1. Welt-Krieg ist aus
Landwüst hat 17 Gefallene und Vermisste zu beklagen.
Quellen

Quellen

1918: Der 1. Welt-Krieg ist aus


Archiv der Gemeinde Landwüst
1918
1919: Ehren-Diplom Feuerwehr
Ehrendiplom des Landesausschusses sächsischer Feuerwehren für Herrn Paul Wunderlich, Pionier der Freiwilligen Feuerwehr, auf Antrag des Gemeinderates zu Landwüst, in Anerkennung seiner 20-jährigen ununterbrochenen, verdienstvollen Tätigkeit im Feuerlöschwesen. Ausgestellt in Bautzen am ...
Quellen

Quellen

1919: Ehren-Diplom Feuerwehr


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-256-CC-BY
1919
1919: Erste Lastautos im Dorf
Walter Wunderlich bereichtet eines seiner Kindheitserlebnisse aus dem Jahr 1919.
Quellen

Quellen

1919: Erste Lastautos im Dorf


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
1919
1920: Letzte Zigeuner ziehen durch
Bericht zu Erlebnissen mit durchziehenden Zigeunern
Quellen

Quellen

1920: Letzte Zigeuner ziehen durch


  • Notiz im Archiv der Gemeinde, Archiv Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-182-CC-BY
  • Text im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1920
1920: Vogelscheuche an Bauernschänke
Das Haus der späteren Bauernschänke, rechts eine Vogelscheuche im Kirschbaum, davor die stolzen Besitzer.
Quellen

Quellen

1920: Vogelscheuche an Bauernschänke


  • Mediensystem Heimatverein Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-303-CC-BY
1920
1922: Ernst Köhler - genannt Sandmann
Eine Witzkarte, mit der Ernst Köhler (der Sandmann) gemobbt wurde, er nahm sich später das Leben und liegt im Sandmanngrab am Grenzweg
Quellen

Quellen

1922: Ernst Köhler - genannt Sandmann


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-157-CC-BY
1922
1922: An den Strom angeschlossen
Die Elektrifizierung erfolgte im Dorf erst recht spät: Am 12.03.1922 erstrahlte das erste Licht bei Gustav Wunderlich (Geigenbauer) zur Kindstaufe seines Sohnes Wilfried.
Quellen

Quellen

1922: An den Strom angeschlossen


Notiz im Gemeindearchiv
1922
1922: Letzte Wandertiergruppen
Immer wieder nutzen Wandertiergruppen, größtenteils Italiener mit Dromedaren, Affen, Bären die immer noch wichtige Verbindungsstraße. Der letzte Bärentreiber zieht 1922 durchs Dorf, wenn er seine Trommel zur Hand nimmt, fängt der dressierte Braunbär an zu tanzen.
Quellen

Quellen

1922: Letzte Wandertiergruppen


Archiv der Gemeinde Landwüst
1922
1923: Weihe des Kriegerdenkmals
Feierliche Weihe des Kriegerdenkmals am 07.10.1923 mit Ehrensalut und Kapelle.
Quellen

Quellen

1923: Weihe des Kriegerdenkmals


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-158-CC-BY
  • Datum aus der Familienchronik Dunkel
1923
1923: Familie vor Haus
Familie im Winter im Schnee mit Kindern und Hund vor holzverschlagenem Bauernhaus mit ins Haus integriertem Stall
Quellen

Quellen

1923: Familie vor Haus


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-163-CC-BY
1923
1923: Inflation
Um seinen Zahlungsverpflichtungen aus dem Krieg nachzukommen, brachte die deutsche Regierung mehr und mehr Geld in Umlauf, auch wenn es für die immer höhere Anzahl Banknoten keine materiellen Gegenwerte im Land gab.Immer mehr Geld war bald immer weniger wert, Preise und Löhne explodierten. Hier Notgeld der Stadt Markneukirchen.
Quellen

Quellen

1923: Inflation


https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/weimarer_republik/pwiediehyperinflationvon100.html
1923
1925: Neue Glocken
geschmückte Glocken auf Pferdewagen vor neuem Schulgebäude, Männer in feierlicher Kleidung, links Thüringer Hof
Quellen

Quellen

1925: Neue Glocken


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-159-CC-BY
1925
1925: Zeitungsausschnitt Glockenweihe
Dargestellt ist die Beteiligung des Dorfes am Glockeneinzug
Quellen

Quellen

1925: Zeitungsausschnitt Glockenweihe


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-162-CC-BY
1925
1926: Erfolgreiche Tierzucht
Ein Landwüster Bulle wird in Markneukirchen zur Schlachtung vorbereitet: Die Augen sind verbunden, die Vorderfüße können mit dem Seil weggezogen und gehalten werden, der Schlachter steht mit dem Beil bereit.
Quellen

Quellen

1926: Erfolgreiche Tierzucht


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-69-CC-BY
1926
1926: Straßenbau mit Schotter
Die Straße von Markneukirchen nach Landwüst wird schrittweise ausgeschottert. Bis dahin mussten die Bauern Lesesteine von den Feldern aufsammeln, jeder musste ein festgelegtes Quantum an festgelegten Stellen ablegen und ohne Entlohnung einen Anteil am Straßenbau leisten.
Quellen

Quellen

1926: Straßenbau mit Schotter


Archiv der Gemeinde Landwüst
1926
1926: Erstes Radio im Dorf
Zu Weihnachten hört Gustav Prager, Bogenmacher, das erste mal Musik aus einem Radio. Es funktionierte noch mit Batterien und Kopfhörer. Das war erst 3 Jahre nachdem der erste Rundfunksender begonnen hatte zu senden.
Quellen

Quellen

1926: Erstes Radio im Dorf


Archiv Gemeinde Landwüst
1926
1927: Paul Alexander Christian Pelling
Der aus litauischen Gemeinden kommende Pfarrer (geb. 1865, gest. 1957, Vater vom späteren Pfarrer Paul Adolf Christian Pelling, geboren in Gut Glebau (G.Kowno), wird mitsamt Frau und zwei Söhnen von der Bahnhaltestelle Raun abgeholt und in Landwüst mit Gesängen, Musik und Ansprachen empfangen. ...
Quellen

Quellen

1927: Paul Alexander Christian Pelling


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-183-CC-BY
  • Archiv Markneukirchen
1927
1927: Mordversuch an Landwüsterin
Der Bäcker Gustav Barth aus Fleißen versuchte Th. Wunderlich zu erwürgen! Sie kam aber wieder zu sich, er wurde verhaftet und dem Gericht in Wildstein übergeben.
Quellen

Quellen

1927: Mordversuch an Landwüsterin
1927
1928: Holzmühle
Die Holzmühle mit Personen auf einer Postkarte
Quellen

Quellen

1928: Holzmühle


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-156-CC-BY
1928
1929: Jugendverein vor Goldenem Stern
Gruppenbild des Jugendvereines mit Schild: Jugendverein 1929
Quellen

Quellen

1929: Jugendverein vor Goldenem Stern


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-117-CC-BY
1929
1930: Preiselbeerenstreit
Es kam zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit blutigen Nasen zwischen Landwüster und Ascher Beerensuchern, die erst durch die Polizei beendet werden konnte.
Quellen

Quellen

1930: Preiselbeerenstreit
1930
1931: Ortsgruppe NSDAP
Die Ortsgruppe der NSDAP wird gegründet. Durch die Weltwirtschaftskrise mit Geldentwertung, Arbeitslosigkeit um 40% , Rückgang der Umsätze im Musikinstrumentenbau und Konkurs der kleinen Unternehmen wurde die wirtschaftliche Lage der Dorfbewohner immer dramatischer. Als Ausweg sah man schon sehr zeitig den Führerstaat und als Sündenbock das Judentum - wobei es in Landwüst wohl gar keine gegeben hatte.
Quellen

Quellen

1931: Ortsgruppe NSDAP


Archiv der Gemeinde Landwüst
1931
1932: Handdruckspritze
Handdruckspritze mit dem Schild 100 Jahre - 1832-1932
Quellen

Quellen

1932: Handdruckspritze


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-231-CC-BY
1932
1933: Strom bringt Probleme
Seit 11 Jahren gibt es Strom im Dorf, aber es gibt immer wieder Neues zu Bedenken, z.B. den Brandschutz: Strohfeimen (Strohhaufen) sollen von der elektr. Leitung 30 mtr entfernt sein laut Landeskulturratszeitung v. 6. August 1933.
Quellen

Quellen

1933: Strom bringt Probleme


Familienchronik Dunkel
1933
1933: Die Hitler-Eiche wird gepflanzt
Es gehörte damals dazu, mit martialischen Auftritten, die Entschlossenheit und Treue zum Führer zu demonstrieren. Im Beisein von SA und Schulkindern wird in einem militärisch anmutenden Akt die Eiche gepflanzt. Im Hintergrund die ehemalige Gemeindeverwaltung, heute Verwaltung des Museums
Quellen

Quellen

1933: Die Hitler-Eiche wird gepflanzt


  • Mediendatenbank des Kultur- und Heimatvereins Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-127-CC-BY
  • Die Hakenkreuze sind wegen Paragraph 86a StGB retuschiert. Für Bildung, Berichterstattung, Wissenschaft und auch Kunst steht das Original zur Verfügung.
1933
1935: Appell auf dem Sportplatz
Mädchen und Jungen mit Lehrer zum Appell auf dem Sportplatz angetreten, im Hintergund Fußballtor mit Fangnetzen für Bälle
Quellen

Quellen

1935: Appell auf dem Sportplatz


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-128-CC-BY
1935
1935: Aufräumarbeiten nach Unwetter
Auspumpen eines Kellers mit Handdruckspritze nach dem Unwetter vom 23.05.1935
Quellen

Quellen

1935: Aufräumarbeiten nach Unwetter


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-139-CC-BY
1935
1935: Pissen mit Licht
Das Schwarze Ross muss eine Glübirne so anbringen, dass die Männer was sehen können.
Quellen

Quellen

1935: Pissen mit Licht


  • Mediendatenbank des Kultur- und Heimatvereins Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-167-CC-BY
1935
1935: Der Bau der Haarmühlteiche
3 Jahre dauert der Bau. Schon bald werden die Teiche als Naherholungsgebiet für Landwüst genutzt.
Quellen

Quellen

1935: Der Bau der Haarmühlteiche


  • Gemeindearchiv Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-285-nicht erfasst
1935
1935: Ein Jubiläum der Bäckerei
Ob es ein Geschäftsjubiläum oder ein runder Geburtstag des Bäckers war, kann leider niemand mehr sagen.
Quellen

Quellen

1935: Ein Jubiläum der Bäckerei


  • Fotoalbum der Familie Puggel
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-305-CC-BY
1935
1936: Umzug der SA durch das Dorf
Umzug der uniformierten SA in Verbindung mit dem Erntedankfest durch das Dorf auf jetziger Bergblick-Straße, ehemaliger Strom-Verteiler-Turm, Blick bergaufwärts
Quellen

Quellen

1936: Umzug der SA durch das Dorf


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-135-CC-BY
1936
1936: Feuerwehrübung mit Motorspritze
Feuerwehrübung am Schulteich, Einsatz der Motorspritze, im Hintergrund rechts Haus Rohrbacher Str. 18
Quellen

Quellen

1936: Feuerwehrübung mit Motorspritze


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-75-CC-BY
1936
1937: Gasthaus Schwarzes Roß im Schnee
Der Winter 1937 war ein sehr harter und ungewöhnlich schneereicher Winter. Der Eingang zum Gasthaus Schwarzes Roß musste freigeschippt werden, was eine Sehenswürdigkeit für Alt und Jung und ein viel genutztes Fotomotiv war.
Quellen

Quellen

1937: Gasthaus Schwarzes Roß im Schnee


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-3-CC-BY
1937
1937: Denkmalschutz Meilenstein
Der wiederaufgefundene Meilenstein wird in die Landesdenkmalliste aufgenommen.
Quellen

Quellen

1937: Denkmalschutz Meilenstein


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-184-CC-BY
1937
1937: Virtelmeilenstein
Der wieder aufgefundene Viertelmeilenstein mit der Nummer 79
Quellen

Quellen

1937: Virtelmeilenstein


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-185-CC-BY
1937
1937: Dorfbuch Stöhs
Ein im Alter von 12 Jahren von Gerhard Stöß geschriebenes Buch über unser Dorf, mit Beschreibungen der Lebensweise, den Problemen der Zeit und einer Karte. Das Buch zeugt von der Heimatliebe, aber auch der Wirkung der nationalsozialistischen Ideologie.
Quellen

Quellen

1937: Dorfbuch Stöhs


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-186-CC-BY
1937
1937: In NSDAP aufgenommen
Johannes Petzold ist Christ und Lehrer, er will nicht in die NDSAP eintreten. Es wird aber für ihn ein Aufnahmeantrag gestellt, dem auch stattgegen wurde. Er traute sich nicht, wieder auszutreten und bereute die Mitgliedschaft sein Leben lang. Bekannt war er später als Kirchenmusiker und Komponist.
Quellen

Quellen

1937: In NSDAP aufgenommen


  • Mediendatenbank des Kultur- und Heimatvereins Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-280-CC-BY-NC-ND
  • freundlicher Weise bereitgestellt von Christoph Petzold, Berlin (Sohn von Johannes Petzold), weitere Infos sind auf
  • www.johannes-petzold.de
  • https://www.johannes-petzold.de
  • nachzulesen
1937
1937: Waldstück Zur Maria
... in der Karte erinnert an die Räuberbande, die hier nach 1800 hauste und das Vogtland und den Bereich um Eger tyrannisierte.
Quellen

Quellen

1937: Waldstück Zur Maria


1937
1938: Paul Adolf Christian Pelling
... wird Pfarrer in Landwüst nachdem er 1937 das Predigerseminar Lückendorf besuchte, Lehrkandidat und Vikar beim Vater war. Er wurde am 01. Januar 1970 emeritiert und verstarb am 28. Januar 1987.
Quellen

Quellen

1938: Paul Adolf Christian Pelling
1938
1938: Landwüster wird Franzose
Der Aam 27. Juli 1905 in Landwüst geborene Franz-Walter Tinneberg wird 1938 als Mitglied der Fremdenlegion (Sergeant bei 2. ausländisches Infanterieregiment in Meknes, Marokko) entsprechend eines Dekretes des französischen Präsidenten eingebürgert.
Quellen

Quellen

1938: Landwüster wird Franzose


1938
1938: Haus der Gemeindeverwaltung
ehemalige Gemeindeverwaltung zur Zeit des Nationalsozialismus, Schild mit Adler und Hakenkreuz an der Hauswand, Junge auf Trampelfad durch den Schnee
Quellen

Quellen

1938: Haus der Gemeindeverwaltung


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-136-CC-BY
1938
1939: Eine der letzten Postkutschen im Dorf
Eine der letzten Postkutschen verlässt das Dorf am Ortsausgang in Richtung Raun. Die Scheune rechts steht 2020 noch.
Quellen

Quellen

1939: Eine der letzten Postkutschen im Dorf


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-77-CC-BY
1939
1939: Zweiter Weltkrieg - Erinnerungsbild
Auch Familienväter wurden zum Wehrdienst einberufen. Erinnerungsfotos gehörten dazu.
Quellen

Quellen

1939: Zweiter Weltkrieg - Erinnerungsbild


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-187-CC-BY
1939
1940: Kinderfest mit Puppentheater
Ein Kinderfest oberhalb der Schwarzen Roßes mit Puppentheater und kleineren Kindern.
Quellen

Quellen

1940: Kinderfest mit Puppentheater


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-188-CC-BY
1940
1940: Fuchs erschlagen
Jagderfolg mit dem Stock.
Quellen

Quellen

1940: Fuchs erschlagen


ogtländischer Anzeiger und Tageblatt 26.10.1940, Vogtlandbibliothek Plauen
1940
1940: Verdunkeln wegen der Bomber
Im Rahmen der Luftschutzmaßnahmen und um den Bombergeschwadern der Alliierten Orientierung und das Auffinden der Ziele zu erschweren, mussten die Bewohner abends ihre Häuser verdunkeln. Dazu wurden in der Presse die Zeiten für die Verdunkelung veröffentlicht.
Quellen

Quellen

1940: Verdunkeln wegen der Bomber


Vogtländischer Anzeiger und Tageblatt vom 12.10.1940, Vogtlandbibliothek Plauen
1940
1942: Kriegssterbefallanzeige
Mit dem Kriegsverlauf kommen immer mehr schlechte Nachrichten: Väter und Söhne sind gefallen, in den Weiten Russlands oder irgendwo in der Welt. Herr Seidel ist in Afrika gefallen.
Quellen

Quellen

1942: Kriegssterbefallanzeige


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-190-CC-BY-NC-ND
1942
1943: Brief an die Witwe
Ein Standardbrief, in dem jeder (!) - ehrhrenhaft, heldenmütig, tapfer und treu für Führer und Vaterland - sein Leben gab, hier in Russland.
Quellen

Quellen

1943: Brief an die Witwe


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-191-CC-BY
1943
1945: Passierschein in Kriegsgefangenschaft
Von den Alliierten mit Flugzeug über dem Dorf abgeworfener Passierschein, der den deutschen Soldaten die Möglichkeit gab, das Kriegsende lebend zu erreichen.
Quellen

Quellen

1945: Passierschein in Kriegsgefangenschaft


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-192-CC-BY
1945
1945: Enge Stelle nach den Panzern
Als 1945 die amerikanischen Panzer Landwüst erreichten, passierten sie die engste Stelle des Dorfes im Unterdorf, wobei das Dölling-Schneider-Haus (hier rechts) teilweise beschädigt wurde. Es wurde später völlig abgerissen.
Quellen

Quellen

1945: Enge Stelle nach den Panzern


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-195-CC-BY
1945
1945: Zweiter Weltkrieg zu Ende
Landwüst hatte im Weltkrieg 45 Gefallene und Vermisste zu beklagen.
Quellen

Quellen

1945: Zweiter Weltkrieg zu Ende


Gemeindearchiv Landwüst
1945
1948: Unternehmen im Dorf
Wir haben zwei Schuhmacher und zwei Schneider, eine Fleischerei und mehrere Gaststätten und Musikintrumentenhersteller.
Quellen

Quellen

1948: Unternehmen im Dorf
1948
1949: Balalaikas werden hergestellt
Die Firma Keller stellt nun auch Balalaikas her. Vielleicht weil die Russen da sind?
Quellen

Quellen

1949: Balalaikas werden hergestellt
1949
1949: Katholische Gottesdienste in ...
Nach dem 2. Weltkrieg fanden auch katholische Gottesdienste regelmäßig in der Landwüster Kirche statt.
Quellen

Quellen

1949: Katholische Gottesdienste in ...


1949
1950: Museumsgebäude
Museumsgebäude, Wagen gezogen von Gespann mit Kühen beim Heu-Einfahren im Sommer
Quellen

Quellen

1950: Museumsgebäude


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-196-CC-BY
1950
1950: Tabakverkauf Schwarzes Roß
Das Schwarze Roß bekommt die Genehmigung zum Verkauf von Tabakwaren.
Quellen

Quellen

1950: Tabakverkauf Schwarzes Roß


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-197-CC-BY
1950
1950: Spieß-Einrecken
Die alte Tradition des Spieß-Einreckens wird wieder belebt.
Quellen

Quellen

1950: Spieß-Einrecken


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-198-CC-BY
1950
1950: Neue Glocken nach dem Krieg
Die neuen Glocken werden wieder eingeweiht. Wärend des Krieges war nur noch eine Glocke im Turm: Die Kindtaufsglocke.
Quellen

Quellen

1950: Neue Glocken nach dem Krieg


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-200-CC-BY
1950
1955: Landwirtschaft entwickelt sich
Nach dem Krieg kommt die Landwirtschaft wieder auf die Beine, hier ein Melkerkurs. Da es wieder zu essen gibt, gibt es auch wieder Spaß und es kommt auch die Tradition des Spießeinreckens wieder in Mode.
Quellen

Quellen

1955: Landwirtschaft entwickelt sich


  • Mediendatenbank des Kultur- und Heimatvereins Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-431-CC-BY
1955
1959: Vollgenossenschaftliches Dorf
Die LPG vom Typ 1 ist am 05.09.1959 gegegründet und alle Bauern sind Mitglied, nach vielen Diskussionen und mehr oder weniger freiwillig.
Quellen

Quellen

1959: Vollgenossenschaftliches Dorf


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-201-CC-BY
1959
1959: Das Kornhaus unter Denkmalschutz
Das Kornhaus (Wasserburg, ehemaliger Sitz des feudalen Dorfgründers) wird unter Denkmalschutz gestellt.
Quellen

Quellen

1959: Das Kornhaus unter Denkmalschutz


Aktennotiz im Gemeindearchiv Archiv Stadt Markneukirchen
1959
1960: Feldarbeit der Genossenschaftsbauern
Bäuerinnen und Bauern bei einer Pause, Motorrad im Vordergrund, Pferdewagen im Hintergrund
Quellen

Quellen

1960: Feldarbeit der Genossenschaftsbauern


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-203-CC-BY
  • Position: Dank an Udo Kretzschmann
1960
1960: Vorschlag Heimatmuseum
Walter Wunderlich schlägt dem Gemeinderat die Gründung eines Heimatmuseums vor.
Quellen

Quellen

1960: Vorschlag Heimatmuseum


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1960
1961: Eröffnung Heimatstüberl
Eröffnung Landwüster Bauernstübels mit 56 Quadratmetern im ausgebauten Stallboden des Dorfkonsums (Spitzenhaus, Nr.13) am 16. Juli 1961, links die neue Schule, geradeaus das Spitzenhaus mit Menschengruppe davor. Den Schlüssel musste man sich bei der Konsumverkäuferin abholen.
Quellen

Quellen

1961: Eröffnung Heimatstüberl


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-204-CC-BY
1961
1962: Haus muss weg
Im Zeitungsartikel der Freien Presse wird die enge Stelle im Unterdorf beschrieben, nur 2,70m breit und ein Hindernis für Landwirtschaft und Busse.
Quellen

Quellen

1962: Haus muss weg


Zeitungsartikel der Freien Presse vom 17.01.1962
1962
1962: Thüringer Hof geschlossen
Quellen

Quellen

1962: Thüringer Hof geschlossen


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1962
1963: Bäckerei geschlossen
Bäckermeister Horst Wunderlich schließt die Bäckerei.
Quellen

Quellen

1963: Bäckerei geschlossen


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1963
1963: Nationalpreis durch Walter Ulbricht
Auszeichnung mit Übergabe der Urkunde
Quellen

Quellen

1963: Nationalpreis durch Walter Ulbricht


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-207-CC-BY
1963
1964: Umzug zum Kinderfest mit Fahrrädern
Umzug größerer Kinder mit Fahrrädern zum Kinderfest 1964
Quellen

Quellen

1964: Umzug zum Kinderfest mit Fahrrädern


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-61-CC-BY
1964
1965: Talsperrenbau
In der Konsumgeststätte Goldener Stern fand am 09.06. 20:00 Uhr eine Einwohnerversammlung für die Gemeinden Schönlind, Wernitzgrün und Landwüst statt, auf der Vertreter der Hauptdirektion Wasserwirtschaft Gera über den geplanten Talsperrenbau im Haarbachtal sprachen. Dieses Forum war für die LPG Frohe Zukunft Landwüst ebenfalls für die Perspektive von Bedeutung.
Quellen

Quellen

1965: Talsperrenbau


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1965
1965: Alte Schmiede brennt ab
Quellen

Quellen

1965: Alte Schmiede brennt ab


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1965
1968: Eröffnung Bauernmuseum
Das Bauernmuseum wurde dank der Sammelleidenschaft des Landwüster Bauern Walter Wunderlich am 5. Mai eröffnet. Es zeigt das Leben von Bauern und Handwerkern vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Quellen

Quellen

1968: Eröffnung Bauernmuseum


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1968
1968: Panzerdivision durchquert Dorf
Den ganzen Tag rollen Panzer durchs Dorf, eine Einheit der Sowjetarmee quartiert sich auf dem Wirtsberg ein, die Bewohner bringen den hungernden Soldaten Essen und Getränke. Trigonometrischer Punkt auf dem Wirtsberg, hier noch mit ca. 15m hohem Balkengerüst, der fehlende Balken stammt von der ...
Quellen

Quellen

1968: Panzerdivision durchquert Dorf


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-208-CC-BY
1968
1969: Leibnitz-Medaille
Am 3. Juli 1969 erhielt Walter Wunderlich die Gottfried-Wilhelm-Leibnitz-Medaille als Anerkennung für wissenschaftliche Leistungen, die von Personen bzw. Personengruppen außerhalb ihrer Profession erbracht wurden, durch die Akademie der Wissenschaften der DDR verliehen. Das von ihm iniierte Museum hatte allein in diesem Jahr 17285 Besucher!
Quellen

Quellen

1969: Leibnitz-Medaille


Aktennotiz im Archiv der Gemeinde Landwüst
1969
1969: 650-Jahrfeier
Über 10.000 Besucher und das Fernsehen waren bei der Feier mit großem Umzug dabei. Blick auf das Festgelände mit Karussell und verschiedenen Holzwagen
Quellen

Quellen

1969: 650-Jahrfeier


  • Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-80-CC-BY
1969
1969: Abriß des alten Schulgebäudes
Blick von der Rohrbacher Straße bergauf auf die Alte Schule und das Schwarze Roß
Quellen

Quellen

1969: Abriß des alten Schulgebäudes


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-81-CC-BY
1969
1969: Bau Bushäuschen
Bau des Bushäuschens am Kriegerdenkmal in Ziegelbauweise
Quellen

Quellen

1969: Bau Bushäuschen


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-210-CC-BY
1969
1969: Einsatz Kartoffel-Kombine
Eine Kartoffel-Kombine (Kartoffel-Sammelroder E 671-1) im Einsatz.
Quellen

Quellen

1969: Einsatz Kartoffel-Kombine


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-212-CC-BY
1969
1970: Schwarzes Roß ist Ferienheim
Jugendliche mit Ball und Erwachsene beim Sonnen auf Liegestühlen und Liegen hinter dem Schwarzen Roß, im Hintergrund Zelte
Quellen

Quellen

1970: Schwarzes Roß ist Ferienheim


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-217-CC-BY
1970
1970: Meiler in Betrieb genommen
Rauchender Meiler im Hochwald, Köhler bei der Arbeit, im Hintergrund Wasserbehälter, Wartburg, Hütte, der Meiler wurde 1970 durch Eberhard Puggel in Betrieb genommen.
Quellen

Quellen

1970: Meiler in Betrieb genommen


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-72-CC-BY
1970
1970: Goldener Stern kultureller Treff
Theke und Gastraum im Goldenen Stern mit Tür zum Vorraum vom Saal, Flaschen typischer Getränke. Im Sall fanden alle größeren Veranstaltungen des Dorfes statt.
Quellen

Quellen

1970: Goldener Stern kultureller Treff


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-219-CC-BY
1970
1970: Bruno schenkt ein
Die Bauernschänke ist die zweite, etwas kleinere Gaststätte im Dorf. Sie everfügt über einen kleinen Nebenraum. Die antike Theke der Bauernschänke, Wirt Bruno schenkt Bier aus, im Hintergrund Registrierkasse, Zigaretten
Quellen

Quellen

1970: Bruno schenkt ein


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-222-CC-BY
1970
1970: Schneepflug mit Pferden
Ein Schneepflug mit Pferden bei der Arbeit, daneben ein Ski-Fahrer, im Hintergrund Stromverteilerturm und Feldscheune
Quellen

Quellen

1970: Schneepflug mit Pferden


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-221-CC-BY
1970
1971: Bezug des Neubaublocks
Der Neubaublock wird am 01.08.1971 bezogen. Die Miete beträgt 65,90 M monatlich. Dazu gehört eine Reihengarage mit 8 Boxen. Gebaut wurde alles von LPG und ZBO.
Quellen

Quellen

1971: Bezug des Neubaublocks


Archiv Gemeinde/Stadt Markneukirchen
1971
1971: Großeinsatz Feuerlöschteich
In freiwilliger Arbeit und als Großeinsatz von 33 Bürgern wurde im Oktober 1971der Spitzenteich zum Feuerlöschteich fertiggestellt, der Teich vom Schlamm befreit und der Damm befestigt. Im Hintergrund das Spitzenhaus mit Kindergarten. Der Teich existiert nicht mehr.
Quellen

Quellen

1971: Großeinsatz Feuerlöschteich


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-229-CC-BY
1971
1972: Neu umgestaltete Kanzel
Mehr Licht - aber nicht mehr begehbar: Die Kanzel wurde umgestaltet, gegen den Willen der Landwüster Kirchgemeinde.
Quellen

Quellen

1972: Neu umgestaltete Kanzel


  • Mediendatenbank des Kultur- und Heimatvereins Landwüst
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-467-nicht erfasst
1972
1972: Wurstsortiment und Bestelldienst
Am 12.07.1972 nimmt die Konsumverkaufstelle im Unterdorf ein Wurstsortiment auf, ein Bestelldienst wird eingeführt.
Quellen

Quellen

1972: Wurstsortiment und Bestelldienst


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1972
1973: Objekte für Museum
Für das Freilichtmuseum wurden durch das Dresdener Institut für Denkmalpflege eine Reihe von Objekten (Häuser, aber auch andere Objekte) bewertet und klassifiziert, um eine Umsetzung nach Landwüst zu prüfen. Einige Häuser wurden auch in der Folge umgesetzt und können im Museum besucht ...
Quellen

Quellen

1973: Objekte für Museum


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-745-CC-BY-NC-SA
  • Institut für Denkmalpflege Dresden: Zum gegenwärtigen Stand der Volksarchitektur im sächsischen Vogtland und zur Objektauswahl für ein künftiges Freilichtmuseum in Landwüst/Kreis Klingenthal, 9 Seiten inkl. einer Karte, 1973, In: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Archiv Voigtsberg, RDK Klingenthal 10194
1973
1973: Museum mit Perspektive
In diesem Jahr waren 39.468 Besucher im Museum. Ein weiterer Ausbau hatte also gute Chancen.
Quellen

Quellen

1973: Museum mit Perspektive


Aktennotiz im Archiv der Gemeinde Landwüst
1973
1973: Leistungsfähige Gastronomie
Ausschnitt aus einem Bericht der Gemeindeverwaltung. Klingt erst mal gut, obwohl jeder wusste, dass das Speisenangebot sehr dürftig war und durch die Betreiber viel unternommen werden musste um etwas gutes auf den Tisch zu bekommen. Edelfleisch (beginnt beim Schnitzel) war knapp!
Quellen

Quellen

1973: Leistungsfähige Gastronomie


Bericht im Archiv der Gemeinde Landwüst
1973
1973: Schwarzbeersammlerinnen verhaftet
Beim unerlaubten Sammeln von Schwarzbeeren auf tschechischer Seite der Grenze werden die Rentnerinnen verhaftet, nach Schönbach (Luby) mitgenommen und anschließend zur Grenzübergangsstelle Schönber/Vojtanov zurückgebracht. Ein lustiges Gedicht von Wella Wunderlich (war selbst dabei). In ...
Quellen

Quellen

1973: Schwarzbeersammlerinnen verhaftet


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-68-CC-BY
1973
1973: Pilzaufklärung
Gemeindeschwester Gertrud Sandner führt am 14.07.1973 eine Pilzaufklärung zur Verhinderung weiterer Pilzvergiftungen durch.
1973
1974: Vorschlag für Objektauswahl
... für das künftige Freilichtmuseum Landwüst und Hinweise für die wissenschaftliche Vorbereitung mit Baugruppenvorschlägen erarbeitet. Dazu gehörten Fronhäusel, Schmiede, Winkelhof (siehe Bild) Dreiseithof, Vierseithof, Zwillingshof und Windmühle. Auch tschechische und bayrische Quellen wurden genutzt.
Quellen

Quellen

1974: Vorschlag für Objektauswahl


  • Institut für Denkmalpflege Dresden, Vorschlag für die Objektauswahl für das künftige Freilichtmuseum in Landwüst/Kreis Klingenthal und Hinweise für die wissenschaftliche Vorbereitung des Aufbaus, 8 Seiten inkl. Objektzeichnungen, 1974, In: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Archiv Voigtsberg RDK Klingenthal 10194
1974
1975: LPG Thomas Müntzer
Am 25.04.1975 werden die LPG's Erlbach, Landwüst, Wohlhausen zur LPG Tierproduktion Thomas Müntzer Landwüst Typ III vereinigt.
Quellen

Quellen

1975: LPG Thomas Müntzer


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1975
1978: Bevölkerung und Tierbestand
Eine Statistik zum 18.10.1978 der Gemeindeverwaltung, in der Bevölkerung und Tierbestand zusammengefasst sind (!) besagt, dass immerhin 369 Personen im Dorf wohnen - aber auch 300 Kühe und 300 Schweine.
Quellen

Quellen

1978: Bevölkerung und Tierbestand


Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1978
1978: Erster Agrarflugzeugeinsatz
Aktennotiz zum Einsatz von Agrarflugzeugen September bis Oktober 1978 zur Düngung der Wälder
Quellen

Quellen

1978: Erster Agrarflugzeugeinsatz


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-224-CC-BY
1978
1978: Urkunde des Rates des Kreises
Urkunde im Wettbewerb -Schöner unsere Stadte und Gemeinden-
Quellen

Quellen

1978: Urkunde des Rates des Kreises


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-225-nicht erfasst
1978
1978: Armenhaus abgerissen
Das ehemalige Armenhaus
Quellen

Quellen

1978: Armenhaus abgerissen


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-232-CC-BY-NC-ND
1978
1978: Wintereinbruch-Katastrophenwinter
Am frühlingshaften Silvesterabend, am 31.12.1978, kommt es zu einem Wintereinbruch mit einem Temperatursturz um 32°C. Die Energieversorgung bricht zusammen, der Norden der DDR versinkt im Schnee.
Quellen

Quellen

1978: Wintereinbruch-Katastrophenwinter


Archiv Gemeinde Landwüst/Archiv Stadt Markneukirchen
1978
1979: Besucher im Museum
Bisher haben sich 456.000 Besucher unser Museum angesehen.
Quellen

Quellen

1979: Besucher im Museum


Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1979
1980: Zur Kirmes ist was los
Mit Modenschau, Blasmusik (wie immer im Goldenen Stern) und Fußballspiel der Landwüster Herren (Jugend gegen reifere Jugend) auf dem Sportplatz.
Quellen

Quellen

1980: Zur Kirmes ist was los


Archiv der Gemeinde, Ausschnitt aus der Freien Presse
1980
1980: Schutzhütte an Schwedenschanze
Auf älterem Fundament neu errichtete Schutzhütte
Quellen

Quellen

1980: Schutzhütte an Schwedenschanze


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-226-CC-BY
1980
1980: Eigenheime werden gebaut
Schreiben an den Rat der Gemeinde über den Beschluß der LPG zum Bau von sechs Eigenheimen
Quellen

Quellen

1980: Eigenheime werden gebaut


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-227-CC-BY
1980
1980: Schneebruch
Im Zeitraum von 22.-24.04.1980 brachen Bäume wie Streichhölzer. Skifahrern wurde es im Wald unheimlich: Aus dem vereinzelten Brechen der Bäume wurde ein nicht enden wollendes Krachen, sogar eine Lok blieb in Siebenbrunn in den Schneemassen stecken.
Quellen

Quellen

1980: Schneebruch


  • Freie Presse vom 22.04.1994
  • Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1980
1981: Braunkohle als Brennstoff
Protokoll: In der LPG wird beschlossen, in den nächsten Jahren die Heizung auf Braunkohle umzustellen
Quellen

Quellen

1981: Braunkohle als Brennstoff


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-233-CC-BY
1981
1982: Reitschule zur Kirmes
Hammerschmids Kettenkarussel vor dem Goldenen Stern
Quellen

Quellen

1982: Reitschule zur Kirmes


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-234-CC-BY
1982
1983: Milchplan übererfüllt
In der Meldung der Freien Presse vom 01.12.1983 wird eine Übererfüllung von 104,1 % angegeben - bei 3700kg Milch je Kuh und Jahr.
Quellen

Quellen

1983: Milchplan übererfüllt


Stadtarchiv Markneukirchen
1983
1983: Kein KONSUM mehr im Unterdorf
Am 03.01.1983 wird die KONSUM-Verkaufsstelle im Unterdorf geschlossen.
Quellen

Quellen

1983: Kein KONSUM mehr im Unterdorf


Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1983
1983: Bibliothek im Dorf
Am 16.06.1983 wird eine Bibliothek bim Mehrzweckgebäude beim Museum eingerichtet.
Quellen

Quellen

1983: Bibliothek im Dorf


Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1983
1983: Sportwettkampf Kindergarten
Die Kinder der Kindergärten von Landwüst und Wernitzgrün treten in verschiedenen Sportarten gegeneinander an - mit der Verleihung von Medaillen.
Quellen

Quellen

1983: Sportwettkampf Kindergarten


  • Freie Presse 23.07.1983
  • Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1983
1984: Lob vom ehemaligen Pfarrer
Herr Paul Pelling lobt die neue Einkaufsmöglichkeit und die Veranstaltungen für die Rentner des Dorfes.
Quellen

Quellen

1984: Lob vom ehemaligen Pfarrer


Ausschnitt Freie Presse im Stadtarchiv Markneukirchen
1984
1984: Umfrage zum Dorf
Ein kleiner Überblick, was im Dorfe so geschieht.
Quellen

Quellen

1984: Umfrage zum Dorf


  • Freie Presse April 1984
  • Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1984
1984: Aktivitäten
Von der Aufarbeitung des Bruchholzes über Milchplan, Musik aus der Scheune bis hin zur Eröffnung einer neuen Verkaufsstelle im Dorf.
Quellen

Quellen

1984: Aktivitäten


  • Freie Presse Ausschnitte vom 22.09.,26.09.,27.09.,29.09.,03.10.,04.10.1984
  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Archiv Stadt Markneukirchen
1984
1984: Neue Verkaufsstelle übergeben
Die Neue Konsumverkaufsstelle im Gebäude der Schule wird am 03.10.1984 eröffnet.
Quellen

Quellen

1984: Neue Verkaufsstelle übergeben


  • Freie Presse
  • Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1984
1984: Meiler brennt ab
Im Spätsommer 1984 brennen die Häuschen am Meiler ab (mitsamt Hund). Offizieller Grund ist Blitzschlag, es gibt aber auch Gerüchte, dass der Grund darin bestand, dass sich Köhler Puggel weigerte, sämtliche Holzkohle nach Karl-Marx-Stadt zu liefern.
1984
1985: Versorgung ist ein Problem
Der Rat der Gemeinde muss sich um Arbeitsschutzbekleidung kümmern. Geliefert wird nicht das, was bestellt wurde.
Quellen

Quellen

1985: Versorgung ist ein Problem


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1985
1985: Die Busverbindungen werden genutzt
Die Busse fahren mehrfach am Tag nach Markneukirchen und Bad Elster. Personen warten an der Bushaltestelle am Kriegerdenkmal auf den Bus
Quellen

Quellen

1985: Die Busverbindungen werden genutzt


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-70-CC-BY
1985
1986: Museumsdirektor sauer
Eine Beschwerde des Museumsdirektors an den Rat des Kreises: Vereinbart wurde, die Musiker aus Markneukirchen zu Veranstaltungen abzuholen und ins Museum hin und zurück zu bringen. Da nichts passierte und dies gleich zwei mal, war Direktor Kolbe sauer, insbesondere weil dadurch Kosten und Ärger ...
Quellen

Quellen

1986: Museumsdirektor sauer


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-749-CC-BY-NC-SA
  • Schreiben Kolbe an Rat des Kreises 22.07.86, Abholung Musiker aus Markneukirchen, 2 Seiten, In: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Archiv Voigtsberg, RDK Klingenthal 10212
1986
1986: 3 Tage Kirmes
Drei mal Tanzveranstaltung, Schauvorführung der Feuerwehr, Kegeln, Frühschoppen und Veranstaltung im Museum: Ein umfangreiches Programm!
Quellen

Quellen

1986: 3 Tage Kirmes


Archiv der Gemeinde Landwüst
1986
1986: Wahlen am 8. Juni
Zu den Wahlen wurden immer Eingaben der Bevölkerung gesammelt und vorrangig bearbeiet - um gute Wahlergebnisse zu erzielen.
Quellen

Quellen

1986: Wahlen am 8. Juni


Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
1986
1986: Schutzhütte auf Wirtsberg
Im Januar 1986 wurde der Bau der Schutzhütte (Entwurf Benno Kolbe) begonnen, die Fertigstellung erfolgte im April 1987. Das "Ufo" bzw. die "Zitronenpresse" ist inzwischen ein Wahrzeichen des Dorfes.
Quellen

Quellen

1986: Schutzhütte auf Wirtsberg


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1986
1987: Ausgerechnet Schneeberäumung
Das Museum soll für das Schneeberäumen im Dorf verantwortlich gemacht werden! Nur, weil ein Traktor vorhanden ist. Allerdings braucht der bis 18 Liter Diesel pro Stunde und das monatliche Kontingent beträgt nur 30 Liter.
Quellen

Quellen

1987: Ausgerechnet Schneeberäumung


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-750-CC-BY-NC-SA
  • Schreiben Museum an Rat des Kreises 20.01.1987, Schneeberäumung und Diesel-Kontingent, 2 Seiten, In: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Archiv Voigtsberg, RDK Klingenthal 10212
1987
1987: Museumsgüter verrotten
Im Dachboden des ehemaligen Schulgebäudes sind Museumsgüter abgestellt, unter anderem auch alte Möbel. Da es aber, wie schon länger bekannt ist, reinregnet und das Kulturgut leidet, muss was unternommen werden. Hier die entsprechende Beschwerde an die Abteilung Kultur des Rates des Kreises ...
Quellen

Quellen

1987: Museumsgüter verrotten


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-751-CC-BY-NC-SA
  • Schreiben Museum an Rat des Kreises 29.01.1987, Dach in Schule undicht, In: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Archiv Voigtsberg, RDK Klingenthal 10212
1987
1988: 20 Jahre Bauernmuseum
Mit einem umfassenden Programm wird das Jubiläum des Bauernmuseums gefeiert. Schauvorführungen, Tanz, Puppenspiel und auch eine wissenschaftliche Tagung würdigen das für unser Dorf denkwürdige Ereignis.
Quellen

Quellen

1988: 20 Jahre Bauernmuseum


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-744-CC-BY
  • Programm 20 Jahre Vogtländisches Bauernmuseum, 1 Seite, Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Voigtsberg, RDK Klingenthal 10212
1988
1988: Denkmalschutz fürs Denkmal
Das Kriegerdenkmal wird unter Denkmalschutz gestellt. Dazu gehörte, dass es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und vor Veränderungen geschützt wird.
Quellen

Quellen

1988: Denkmalschutz fürs Denkmal


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-752-CC-BY-NC-SA
  • Urkunde Denkmalschutz Kriegerdenkmal vom 15.02.1988, In: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Archiv Voigtsberg, RDK Klingenthal 14738
1988
1988: Fam. Jähne führt Goldenen Stern
Gartenmöbel vor dem Eingang zum Goldenen Stern mir roter und DDR-Fahne
Quellen

Quellen

1988: Fam. Jähne führt Goldenen Stern


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-83-CC-BY
1988
1988: Gewerbeerlaubnis Dachdecker Scholz
Gewerbeerlaubnis mit typischen Auflagen
Quellen

Quellen

1988: Gewerbeerlaubnis Dachdecker Scholz


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv/Archiv Stadt Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-235-CC-BY-NC-SA
1988
1989: Besucherrekord Museum
In diesem Jahr registriert das Museum 62.924 Besucher.
Quellen

Quellen

1989: Besucherrekord Museum


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1989
1989: Kulturplan der Gemeindeverwaltung
Plan zu allen Veranstaltungen des Jahres 1989, musste vom Sekretär des Rates des Kreises bestätigt werden.
Quellen

Quellen

1989: Kulturplan der Gemeindeverwaltung


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Archiv Stadt Markneukirchen
  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-236-CC-BY
1989
1989: Umstellung LPG
Die LPG stellt sich auf Marktwirtschaft um, auch durch Abbau von Leitungs- und Verwaltungskräften.
Quellen

Quellen

1989: Umstellung LPG


  • Aktennotiz im Gemeindearchiv Landwüst/ Archiv Markneukirchen
1989
1990: Das alte Ortseingangsschild
Ortsschild 1990, noch mit Kreis Klingenthal und Bezirk Karl-Marx-Stadt am Ortseingang bei der Kirche
Quellen

Quellen

1990: Das alte Ortseingangsschild


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-2-CC-BY-NC-ND
1990
1994: Erdgas in Landwüst
Eine Erdgasleitung wurde durch Landwüst gebaut - mit einem Anschluss für das Dorf.
Quellen

Quellen

1994: Erdgas in Landwüst


Freie Presse 1994 im Archiv der Stadt Markneukirchen
1994
1995: Abriß Thüringer Hof
Das Haus ist entkernt und steht kurz vor dem Abriß.
Quellen

Quellen

1995: Abriß Thüringer Hof


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-120-CC-BY
1995
1995: Wohin mit dem Dorf
Landwüst soll eingemeindet werden. Bad Brambach, Markneukirchen und Bad Elster möchten gerne das Dorf.
Quellen

Quellen

1995: Wohin mit dem Dorf


  • ARchiv der Gemeinde Landwüst
  • Freie Presse vom 13.09.1995
1995
1998: Haus der Bürgermeisterin ...
Was so alles im Gemeindearchiv zu finden ist! Sogar eine Aktennotiz darüber, dass die Frau des Pfarrers gegen das Haus der Bürgermeisterin fuhr. Klingt fast wie ein Attentat - war aber die Glätte im Dezember.
Quellen

Quellen

1998: Haus der Bürgermeisterin ...


AKtennotiz im Gemeindearchiv Landwüst
1998
1999: Schwesternkirchvertrag
Landwüst gehört nun auch kirchlich zu Markneukirchen. Im Effekt ist der Pfarrer nun weniger im Dorf.
Quellen

Quellen

1999: Schwesternkirchvertrag


Kirchliche Nachrichten Februar 1999
1999
2000: Die Jugendfeuerwehr in Aktion
Anlässlich der Kirmes zeigen die kleinen Feuerwehrleute, was sie können.
Quellen

Quellen

2000: Die Jugendfeuerwehr in Aktion


Ausschnitt Freie Presse im Stadtarchiv Markneukirchen
2000
2002: Flieger Richtung Irak
In der Nacht vom 19. zum 20. März 2002 sind die ganze Nacht unaufhörlich Fluggeräusche zu hören. Am nächsten Tag begann der Irak-Krieg der Amerikaner.
Quellen

Quellen

2002: Flieger Richtung Irak


  • Beobachtungen von Einwohnern
2002
2003: Bau Feuerwehrdepot
Baustellenansicht beim Bau des Feuerwehrdepots
Quellen

Quellen

2003: Bau Feuerwehrdepot


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-125-CC-BY
2003
2012: Abriss der Schule
Abriss des Gebäudes der (neuen) Schule mit Bagger, ein Grundstein wurde nicht gefunden (auch nicht gesucht)
Quellen

Quellen

2012: Abriss der Schule


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-119-CC-BY
2012
2013: Goldene Kugel auf Kirchturm
Im Jahr 2013 segnete Pfarrer Zaumseil die von Jörg Höland (Wernitzgrün) restaurierte Turmkugel auf dem Kirchturm, in der Bilder und Zeitdokumente aus der alten Kugel, ergänzt mit aktuellen Zeitdokumenten für die Nachwelt verschlossen wurden. Die alte Kupferkugel wurde erstmalig in der Geschichte vergoldet.
Quellen

Quellen

2013: Goldene Kugel auf Kirchturm


Vogtland Regional Fernsehen 13. November 2013
2013
2014: Bau Abwasser
Schweres Baugerät beim Bau der Rohrleitungen für das neue Abwassersystem unterhalb des Kriegerdenkmals
Quellen

Quellen

2014: Bau Abwasser


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-129-CC-BY
2014
2015: Abwasserbau am Neubau
Wiederherstellung der Straße nach Bau der Abwasserleitung am Ortseingang
Quellen

Quellen

2015: Abwasserbau am Neubau


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-131-CC-BY
2015
2016: Asphaltierung von Streitweg
Ab September wird mit dem Ausbau des Kamm- Streitweges vom Wernitzgrüner Weg begonnen. Der Ausbau erfolgt mit einer Asphaltdeckschicht.
Quellen

Quellen

2016: Asphaltierung von Streitweg
2016
2017: Straßenbau
Ab Juni 2017 erfolgte der Ausbau der innerörtlichen Straßen. Gleichzeitig wurde an diesen Abschnitten die Straßenbeleuchtung erneuert. Abschluss der Arbeiten war im Juni 2018.
2017
2019: Große eiserne Glocke
Die große Glocke von 1957
Quellen

Quellen

2019: Große eiserne Glocke


  • Mediendatenbank: Tanne13-heimatverein-landwuest-111-CC-BY
2019
2019: Eröffnung 700-Jahrfeier
Ortsvorsteher Wolfgang Sieber eröffnet die Feier in der Tenne des Museums.
Quellen

Quellen

2019: Eröffnung 700-Jahrfeier


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-252-CC-BY
2019
2019: Brennende Holzkohle
Das Holzkohle brennt, ist ihr Bestimmungszweck. Diesmal brannte sie aber in der Pfarrscheune. Die Landwüster Feuerwehr löscht vor der Pfarrscheune glühende Holzkohle-Reste.
Quellen

Quellen

2019: Brennende Holzkohle


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-255-CC-BY
  • Freiwillige Feuerwehr Landwüst 2019
2019
2019: Wirtsbergweg bepflanzt
Der Weg von Fischers Plätzl zum Gipfel des Wirtsberges wird mit Bäumen bepflanzt.
Quellen

Quellen

2019: Wirtsbergweg bepflanzt
2019
2020: Nackerte am Waldrand
Der von Skulpturen gesäumte Besinnungsweg geht von Erlbach über Luby nach Landwüst.
Quellen

Quellen

2020: Nackerte am Waldrand


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-711-CC-BY
2020
2020: Sütterlin-Kurs
Der von Frau Heide Häusler als Vereinsmitglied des Kultur- und Heimatvereins von Landwüst angebotene, kostenlose Sütterlin-Kurs traf auf völlig unerwartet großes Interesse! Über 30 Teilnehmer trafen ein, so wurde es in der Einkehrstube des Museums doch etwas eng! Auch bei den weiteren ...
Quellen

Quellen

2020: Sütterlin-Kurs


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-263-CC-BY-NC
  • Zeitungsausschnitt des Vogtlandanzeigers vom 10. Januar 2020
2020
2020: Das Corona-Jahr
Das Jahr war durch die Corona-Epedemie gekennzeichnet: Seit März Quarantäne und zunehmend zahlreiche Erkrankungen im Dorf - Tote gibt es bei uns infolge von Covid-19 zum Glück nicht. Betroffen vom Lockdown sind alle: Nahezu alle Läden sind geschlossen, Kulturveranstaltungen fallen aus, Besuche ...
Quellen

Quellen

2020: Das Corona-Jahr


2020
2020: Perlen wieder da
Im Mai wurden die ersten Flussperlmuscheln ausgesiedelt. Das spricht für eine gute Wasserqualität in den Bächen unserer Umgebung.
Quellen

Quellen

2020: Perlen wieder da


Vogtland-Anzeiger vom 29. Mai 2020
2020
2021: 402m tief gebohrt
Im Rahmen des Internationalen Kontinentalen Tiefbohrprogramms wurde 2021 bei Landwüst eine Bohrung für die Erdbebenforschung bis zu einer Tiefe von 402 m gebohrt. Es geht um die alle paar Jahre auftretenden Schwarmbeben, die seit 1552 bekannt sind und zumeist harmlos sind, allerdings auch eine ...
Quellen

Quellen

2021: 402m tief gebohrt


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-754-CC-BY
  • Forschungsprojekt
  • Drilling the EGER Drift
  • http://web.natur.cuni.cz/uhigug/icdp/index.php
2021
2021: Ufo angestrahlt
Unser Aussichtspunkt auf dem Wirtsberggipfel wurde farbig angestrahlt. Das Ganze ist auch in einem Video zu sehen (ID:741 bzw. unten bei Beziehungen).
Quellen

Quellen

2021: Ufo angestrahlt


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-713-CC-BY
  • Mirko und Oliver Scholz, Dustin Todt, Florian Kriegelstein
2021
2021: Wolf bei Landwüst
Nach hunderten Jahren war wieder ein Wolf in der Landwüster Flur zu beobachten.
Quellen

Quellen

2021: Wolf bei Landwüst


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-453-CC-BY
  • Alexander Thomä, Jäger in Landwüst
2021
2021: Grabstein gefunden
In der Friedhofsmauer wurde ein alter Grabstein aus weißem Marmor aus dem Jahr 1679 gefunden. Er ist inzwischen geborgen,
Quellen

Quellen

2021: Grabstein gefunden


  • Mediendatenbank: Tanne14-heimatverein-landwuest-457-CC-BY
2021


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